Wie hoch ist das Rentenniveau in Europa (und der Welt)?

Rainer HellsternRente im Ausland7 Kommentare

Rente vorzeitig auszahlen lassen

Die OECD hat eine spannende Studie zum weltweiten Rentenniveau veröffentlicht (Pensions at a Glance 2019). Enthalten sind neben Deutschland 28 Länder aus Europa (u. a. Österreich, Frankreich, die Niederlande) sowie wichtige Auswanderungsziele wie die USA, Australien und Kanada. Das deutsche Rentensystem schneidet im internationalen Vergleich eher schlecht ab. Im Durchschnitt haben hiesige Rentner nur 51,9 Prozent dessen zur Verfügung, was sie vorher netto verdient haben. Damit liegt das Rentenniveau unter dem OECD-Durchschnitt (58,6 Prozent) und weit hinter Ländern wie Italien, Österreich und Portugal. In welchen Ländern Rentner gegenüber Arbeitnehmern deutlich bessergestellt sind, zeigt der folgende Artikel.

Was ist das Rentenniveau?

Das Rentenniveau bezeichnet das Verhältnis zwischen den Einkünften aus der Erwerbstätigkeit und den späteren Rentenleistungen im Ruhestand. In der OECD-Studie enthalten sind dabei nur Rentenleistungen aus öffentlichen und privaten Pflichtrentensystemen und keine freiwilligen Zusatzrenten wie beispielsweise Riester-, Rürup- oder Betriebsrenten.

Tabelle zum Rentenniveau in Europa / weltweit (2019)

Die folgende Tabelle zeigt das Netto-Rentenniveau (Besteuerung von Lohn und Rente sind bereits berücksichtigt) der 37 OECD-Länder. Das Rentenniveau variiert dabei enorm und erreicht bei Durchschnittsverdienern im Vereinigten Königreich, Mexiko und Litauen weniger als 30 % bis hin zu 90 % und mehr in Österreich, Luxemburg, Italien und der Türkei.

Hinweis für Handynutzer: diese Tabelle lässt sich seitlich verschieben.

LandRentenniveau
(Gering­verdiener[1])
Rentenniveau
(Durchschnitts­verdiener[2])
Rentenniveau
(Besser­verdiener[3])
Vereinigtes Königreich51,028,420,2
Mexiko35,628,628,6
Litauen48,431,025,3
Polen35,935,134,7
Irland60,535,926,7
Japan45,936,833,3
Chile44,637,337,9
Australien75,541,043,8
Neuseeland79,842,830,3
Südkorea60,843,432,6
Schweiz54,344,331,7
USA61,249,442,7
Kanada58,350,739,7
Griechenland57,651,150,3
Norwegen57,051,643,0
Deutschland56,151,951,4
Estland65,653,149,0
Schweden60,753,468,9
Lettland55,254,352,2
Slowenien62,857,553,7
Israel81,157,842,4
OECD68,358,654,7
Tschechien91,660,347,9
Finnland65,164,264,9
Slowakei71,765,163,3
Belgien70,766,248,3
Island80,569,869,8
Dänemark104,570,963,3
Frankreich71,473,669,0
Niederlande78,080,278,5
Spanien78,683,482,8
Ungarn84,384,384,3
Portugal88,089,689,0
Österreich89,789,989,6
Luxemburg99,090,185,9
Italien92,091,894,4
Türkei86,293,898,7
Das Rentenniveau der OECD-Länder

Zudem bietet die OECD-Studie Informationen zum Rentenniveau einiger Schwellenländer wie Brasilien, China und Russland, die nicht zur OECD zählen.

LandRentenniveau
(Gering­verdiener[1])
Rentenniveau
(Durchschnitts­verdiener[2])
Rentenniveau
(Besser­verdiener[3])
Argentinien102,892,888,8
Brasilien100,164,864,8
China98,579,473,6
Indien94,894,894,8
Indonesien58,259,058,6
Russland71,757,051,6
Saudi Arabien65,465,465,4
Südafrika34,518,512,9
Das Rentenniveau einiger weiterer Länder

Quelle: Pensions at a Glance 2019, veröffentlicht am 29.11.2019, Net pension replacement rates by earnings, Tabelle 5.5, Seite 155. Zu finden im Internet unter: https://www.oecd-ilibrary.org/social-issues-migration-health/pensions-at-a-glance-2019_b6d3dcfc-en (Stand 08.04.2020) Die Original Excel-Tabelle kann heruntergeladen werden unter https://doi.org/10.1787/888934041554 (Stand 08.04.2020)

Wichtige Erläuterungen zum Rentenniveau

[2] Durchschnittsverdiener: Für die Berechnung des Rentenniveaus wurde vom OECD eine Modellrechnung mit fiktiven Durchschnittsbürgern durchgeführt. Bei den Modellbürgern handelt es sich um Arbeitnehmer, die mit 22 ins Berufsleben eingestiegen sind und bis zum nationalen Rentenalter des jeweiligen Landes (im Durchschnitt liegt dieses bei 66 Jahren) gearbeitet haben. In den durchschnittlich 44 Berufsjahren wurde stets ein Einkommen in Höhe des Durchschnittsentgelts aller Versicherten bezogen. Genaue Zahlen, wie viel Durchschnittsverdiener in den jeweiligen Ländern verdienen, liefert die Studie allerdings nicht.

Hinweis: Auch die Deutsche Rentenversicherung nutzt für die Berechnungen zum Rentenniveau einen solchen Modellbürger, den sogenannten Standard- oder Eckrentner. Dieser kann mit 45 Arbeitsjahren ein ähnlich langes Erwerbsleben wie ein OECD-Rentner vorzuweisen. Leider zeigen die Daten der Deutschen Rentenversicherung, dass nur sehr wenige Rentner in Deutschland tatsächlich 45 Beitragsjahre schaffen und das Modell daher ein sehr optimistisches Szenario beschreibt und nicht den Durchschnittsbürger. Für Europa gibt die Statistikbehörde Eurostat diesbezüglich ebenfalls Auskunft. In Europa erreichen lediglich Menschen in Island eine durchschnittliche Lebensarbeitszeit von über 45 Jahren. Deutschland liegt mit 39,1 Jahren auf einem der vorderen Plätze. In Ländern wie Frankreich (35,4 Jahre) und Italien (32 Jahre) kommen Arbeitnehmer allerdings auf deutlich weniger Arbeitsjahre.

Lebensarbeitszeit in Europa

[1] Geringverdiener: Arbeitnehmer mit der Hälfte des durchschnittlichen Arbeitsverdienstes

[3] Besserverdiener: Arbeitnehmer mit 150% des durchschnittlichen Arbeitsverdienstes

Vergleich von Brutto- oder Nettorente?

Die OECD-Studie liefert sowohl Zahlen zum Rentenniveau vor Steuern (Bruttorente) als auch nach Steuern (Nettorente). Aussagekräftiger ist meiner Ansicht nach der Vergleich mit der Nettorente, da dieser zeigt, wie viel Geld im Rentenalter tatsächlich zur Verfügung steht. Zudem ist der Abstand zwischen Nettolohn und der späteren Nettorente in der Regel geringer, da Rentner weniger Einkommen und entsprechend eine niedrigere Steuerlast haben (=progressives Steuersystem). Mehr als die Hälfte der OECD-Länder gewähren älteren Menschen einen zusätzlichen Grundfreibetrag im Rahmen der persönlichen Einkommensteuer. In Ungarn, der Slowakei und der Türkei gibt es keine Rentenbesteuerung, Renteneinkünfte sind dort weder steuer- noch sozialabgabenpflichtig. Gerade bei Geringverdienern ist daher mit einer sehr niedrigen Besteuerung im Rentenalter zu rechnen, so dass das Rentenniveau bei dieser Gruppe in der Regel über dem Durchschnitt liegt. Beispiel: Während in Deutschland das Rentenniveau vom OECD-Durchschnittsrentner bei 51,9 Prozent vom früheren Nettolohn liegt, liegt das Rentenniveau bei Geringverdienern aufgrund der niedrigeren Steuerlast bei 56,1 Prozent. Im Gegensatz zu den Geringverdienern sinkt das Rentenniveau bei den Besserverdienern in den meisten Ländern. Das niedrigste Rentenniveau haben Besserverdiener in Irland, Mexiko, Neuseeland, der Schweiz und dem Vereinigte Königreich, wo Arbeitnehmer weniger als ein Drittel ihres Nettoeinkommens aus der Erwerbstätigkeit erhalten.

Die Rentensysteme sind sehr verschieden

Dass die Rentenniveaus so stark voneinander abweichen, liegt beispielsweise an den unterschiedlichen Beitragssätzen. Während in Deutschland der Rentenbeitrag aktuell bei 18,6 Prozent vom Bruttolohn liegt, zahlen Arbeitnehmer in Frankreich 28 Prozent vom Lohn in die Rente ein! Auch im Vergleich zu Österreich gibt es große Unterschiede. Zum einen liegt der Rentenbeitrag in Österreich mit 22,8 Prozent deutlich höher als in Deutschland. Zum anderen zahlen in Österreich auch Beamte und Selbstständige Beiträge in die Rentenversicherung ein, was in Deutschland nicht der Fall ist. Die Liste der Unterschiede könnte man bei 37 Ländern noch eine ganze Weile weiterführen…

Durchschnittsrenten in Europa

Ein hohes Rentenniveau sorgt für keine üppige Rente, wenn das Durchschnittseinkommen in dem Land gering ist. Entsprechend sollte man auf Basis des Rentenniveaus keine voreiligen Schlüsse ziehen. Im folgenden Renten-Vergleich werden daher anhand des Rentenniveaus und der aktuellen Nettolöhne die Durchschnittsrenten in Europa ermittelt.

Hinweis: In der OECD-Studie “Pensions at a Glance 2019” sind keine Zahlen zum Durchschnittseinkommen enthalten, weshalb ich für die Auswertung auf die Nettolöhne aus der OECD-Studie “Taxing Wages 2020” zurückgegriffen habe. Bei der folgenden Auswertung handelt es sich natürlich nur um ein theoretischen Renten-Vergleich nach 45 Beitragsjahren. Wie weiter oben erläutert, erreichen die meisten Bürger Europas keine 45 Beitragsjahre.

Laut der Taxing Wages Studie lag das durchschnittliche Nettoeinkommen in Deutschland im Jahr 2019 bei 2.639 Euro im Monat. Bei einem Rentenniveau von 51,9 Prozent kommen Durchschnittsrentner nach 45 Beitragsjahren damit auf eine Rente von 1.370 Euro. Arbeitnehmer in Portugal verdienen netto im Monat 1.144 Euro. Selbst das hohe Rentenniveau von 89,9 Prozent führt dann nur zu einer Durchschnittsrente von 1.025 Euro. Ein wenig wird der Nachteil dadurch abgemildert, dass das Preisniveau in Portugal um 17 Prozent niedriger ist als in Deutschland. Hingegen gibt es Länder wie Frankreich (2.214 Euro Nettoeinkommen), Italien (1.802 Euro) und Spanien (1.804 Euro), bei denen das Durchschnittseinkommen zwar niedriger als in Deutschland ist, Durchschnittsrentner aber aufgrund des besseren Rentenniveaus deutlich mehr vom Staat erhalten (zwischen 1.504 und 1.654 Euro). Auch beim allgemeinen Preisniveau sind die Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich, Italien und Spanien geringer.

Interessant ist auch der Fall von Österreich, wo das Durchschnittseinkommen mit 2.694 Euro im Monat kaum von dem in Deutschland abweicht. Hier würde ein Durchschnittsverdiener nach 45 Beitragsjahren eine Rente von 2.422 Euro erhalten und damit gut Tausend Euro mehr als in Deutschland. Grund dafür ist, dass alle Erwerbstätigen (auch Beamte und Selbstständige) in das österreichische Rentensystem einzahlen und die Beitragssätze außerdem um 4,2 Prozent höher liegen.

Hinweis für Handynutzer: diese Tabelle lässt sich seitlich verschieben.

LandRentenniveau (Durchschnitts­verdiener[2])Durchschnittliches Netto-Einkommen pro Monat [4]Durchschnittliche Rentenhöhe pro Monat
(nach 45 Arbeitsjahren, in denen stets ein durchschnittliches Netto-Einkommen verdient wurde)
Belgien66,22.508 €1.660 €
Dänemark70,93.095 €2.194 €
Deutschland51,92.639 €1.370 €
Estland53,11.198 €636 €
Finnland64,22.640 €1.695 €
Frankreich73,62.214 €1.629 €
Griechenland51,11.317 €673 €
Irland35,93.014 €1.082 €
Island69,83.646 €2.545 €
Italien91,81.802 €1.654 €
Lettland54,3773 €419 €
Litauen31766 €238 €
Luxemburg90,13.549 €3.197 €
Niederlande80,23.116 €2.499 €
Norwegen51,63.585 €1.850 €
Österreich89,92.694 €2.422 €
Polen35,1818 €287 €
Portugal89,61.144 €1.025 €
Schweden53,42.859 €1.527 €
Schweiz44,35.842 €2.588 €
Slowakei65,1834 €543 €
Slowenien57,52.134 €1.227 €
Spanien83,41.804 €1.504 €
Tschechien60,3977 €589 €
Türkei93,8386 €362 €
Ungarn84,3685 €577 €
Vereinigtes Königreich28,42.929 €832 €
Tabelle zur Durchschnittsrente in Europa

[4] Quelle: OECD – Taxing Wages 2020, veröffentlicht am 30.04.2020, Part II. Country details, 2019, Tabelle 1 – The tax benefit of single persons, Zeile 12 – Take home Pay (1-10+11). Zu finden im Internet unter https://www.oecd.org/tax/taxing-wages-20725124.htm (19.01.2021)

Fazit

Hinsichtlich des Netto-Rentenniveaus gibt es erhebliche länderspezifische Unterschiede in den OECD-Ländern. Die Spanne reicht von etwa 30 Prozent in Litauen, Mexiko und dem Vereinigten Königreich bis zu 90 Prozent oder mehr in Österreich, Luxemburg, Italien und der Türkei für Durchschnittsverdiener. In Deutschland liegt das Rentenniveau mit 51,9 Prozent knapp 6,5 Prozent unter dem Durchschnitt der OECD-Länder. Zwar lassen sich Rentensysteme wie oben beschrieben nur schwer miteinander vergleichen, dennoch sollte man in Deutschland einen genauen Blick auf Nachbarländer wie Österreich oder die Niederlande werfen, denen es mit einer ähnlichen Einkommenssituation gelingt, den Bürgern ein deutlich höheres Rentenniveau zu ermöglichen.

über mich

Rainer Hellstern

Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Rainer und ich bin Gründer und Autor des Auswandern Handbuchs. Seit 2008 verfasse ich hier im Blog Beiträge rund um die Themenfelder Arbeiten, Leben und Rente im Ausland. Du findest hier Informationsmaterial zu über 50 Auswanderungzielen weltweit!

7 Kommentare bei “Wie hoch ist das Rentenniveau in Europa (und der Welt)?”

  1. Wölli

    Mit der Deutschland Rente stimmt was nicht! Warum hat ein Österreicher um 1000 Euro mehr Rente?

  2. Roland

    Warum unterstützt Deutschland ohne Zustimmung der Steuerzahler ,also Ich, z.B., Länder wie Frankreich,Italien,
    Spanien, wo das Rentenniveau bei 73.6%, 91.8%, 83.4% Durchschnittsrente vom Nettoeinkommen liegt?
    Ich erhalte nach 46 Jahren Beiträge 51.9% Rente. Wer unterstützt mich und die vielen anderen Rentner?
    Ich erlaube dem „Staat „ nicht, mein Steuergeld in Europa und der halben Welt zu verteilen. Geld ist genug da, bloß nicht für das eigene Volk, was zuerst die Politiker und Beamten in Anspruch nehmen, und den Rest in der Welt
    verschenken um gut und reich dazustehen.
    Wir schaffen die Werte, und uns stehen sie an erster Stelle zu, bleibt was übrig, kann man großzügig sein, aber nur dann. Leider war ich so dumm in meiner produktiven Zeit nicht nach Österreich gegangen zu sein, dann stünde ich jetzt besser da. Ich habe diesen verlogenen Staat gründlich satt.

  3. Klaus

    Seien Sie doch froh, bei mir ist das rentenniveau auf 43%, nach knapp 52 Jahren arbeit, und einer zu erwarteten brutto Rente von 1170Euro, Lehre, Bundeswehr, immer gearbeitet, bin jetzt 53 Jahre, muss noch 14 Jahre arbeiten (wenn es bis 67 bleibt, was ich nicht glaube),aber wehe ich erreiche das reguläre Rentenalter nicht, weswegen auch immer, bin ich sofort ein sozialfall und Hartz 4 Empfänger, wie jemand der nie gearbeitet hat

  4. Maria-Louisa

    Der Deutsche jammert immer auf sehr hohem Niveau. Jeder in Deutschland hat die Möglichkeit Geld hinzu zuverdienen und das dann für die Altersvorsorge zu investieren. Aber die Meisten machen das eben nicht und nehmen das Geld für mehrere Urlaube im Jahr, ein teureres Auto, das aber meistens geleast ist, und so weiter. Als Selbständige habe ich immer darauf geachtet das Geld gezielt und sinnvoll in die Altersvorsorge zu investieren und lieber mal auf den ein oder anderen Urlaub verzichtet und genau das kommt mir jetzt zu gute. Und im selbständigen Arbeitswesen hat man nicht immer nur gute Jahre, man muss genau kalkulieren wo das Geld hinfließt, da auch Steuern und andere Kosten anfallen, die ein Arbeitnehmer nie bezahlen muss. Mein zukünftiges Rentenniveau liegt auch bei ca. 45%, aber ich komme damit recht gut klar, eben weil ich mir auch Reserven geschafft habe in den vielen Berufsjahren. Deswegen – rumjammern geht gar nicht, denn jeder hat die Chance.

  5. Uli

    @ Maria-Louisa
    11.10.2020 at 00:30

    “Der Deutsche jammert immer auf sehr hohem Niveau. Jeder in Deutschland hat die Möglichkeit Geld hinzu zuverdienen und das dann für die Altersvorsorge zu investieren.”

    Das halte ich nun doch für ein pauschalisiertes Gerücht. Mir sind eine ganz erhebliche Zahl von Personen bekannt, welche ihr Haushaltseinkommen nur dadurch erreichen, weil sie mehrere Jobs gleichzeitig haben. Alles auf Grund der äußeren Umstände miserabel bezahlt. Und dann müssen Diese Noch Aufstockungsbeträge der Jobcentren beantragen, damit sie so knapp über den Harz 4 Satz kommen.
    Wer dann noch in die eigene Altersvorsorge einzahlen kann, der müsste schon ein Hungerkünstler sein.
    Diese Menschen haben meinen Respekt, weil sie ja auch “auf der faulen Haut” liegen könnten, es jedoch trotzdem nicht machen.

    Deutschlandweit betrifft das weit mehr als 1,2 Mio Arbeitnehmer. das sind immerhin gute 2,7% aller abhängig beschäftigten.
    Bezug: 45 Mio Erwerbstätige, 24,7 Mio in Vollzeit, 15,9 in Teilzeit, 40,6 Mio als Arbeitnehmer.

  6. Hanhan

    Roland
    09.07.2020 at 12:02

    Warum unterstützt Deutschland ohne Zustimmung der Steuerzahler ,also Ich, z.B., Länder wie Frankreich,Italien,
    Spanien, wo das Rentenniveau bei 73.6%, 91.8%, 83.4% Durchschnittsrente vom Nettoeinkommen liegt?
    Ich erhalte nach 46 Jahren Beiträge 51.9% Rente. Wer unterstützt mich und die vielen anderen Rentner?
    Ich erlaube dem „Staat „ nicht, mein Steuergeld in Europa und der halben Welt zu verteilen. Geld ist genug da, bloß nicht für das eigene Volk, was zuerst die Politiker und Beamten in Anspruch nehmen, und den Rest in der Welt
    verschenken um gut und reich dazustehen.
    Wir schaffen die Werte, und uns stehen sie an erster Stelle zu, bleibt was übrig, kann man großzügig sein, aber nur dann. Leider war ich so dumm in meiner produktiven Zeit nicht nach Österreich gegangen zu sein, dann stünde ich jetzt besser da. Ich habe diesen verlogenen Staat gründlich satt.”
    Genau Roland hat es erfasst!
    Hier läuft so viel schief, weil unser Geld in der Welt verteilt wird.
    Uns wird suggeriert, dass Italien und Spanien schwer gebeutelt sind von der Corona Krise und wir nicht.
    Die Fakten sehen anders aus. Warum ist das so? Warum sind wir verpflichtet, der welt zu helfen, während alle anderen sich selbst helfen?
    Das dämlichste Land der Welt.

  7. Manuel

    Klar stimmt was an dem Rentensystem nicht…. da nicht alle einzahlen.
    In Österreich sind nahezu alle Erwerbstätige in die Rente einbezogen – auch Beamte und Abgeordnete zahlen in das Rentensystem ein. Was nur fair ist… Die ganzen Pensionen werden nicht von Beamten eingezahlt, sondern von allen anderen die in die Rente einzahlen – das ist eine enorme Zusatzbelastung.
    DAS ist der Grund für die relativ niedrige Rente in Deutschland und der Altersarmut in Deutschland. Das gibt es in Österreich und Niederlande nicht…

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