Rentenzahlung ins Ausland

Rainer14.06.2014 in Rente im Ausland

Auslandsrentner haben die Wahl: Die Rente kann von der Deutschen Rentenversicherung auf ein Konto in Deutschland oder ein Auslandskonto überwiesen werden. In exotischen Ländern ist sogar die Rentenzahlung per Scheck möglich. Bei der Überweisung ins Ausland können allerdings hohe Verluste durch Bankspesen und Währungsverluste anfallen. Diese gehen leider immer Zulasten des Rentenempfängers und werden nicht von der Rentenversicherung getragen! Doch es gibt Möglichkeiten die Kosten für die Auslandsüberweisung zu reduzieren. Wie das geht, erklärt der folgende Artikel.

Rentenzahlung auf ein Konto im Ausland

Auslandsrentner stehen vor der Frage, ob sie im Ausland ein Konto brauchen. Eine wichtige Überlegung ist einerseits, ob Sie regelmäßige Kosten im Zielland haben, zum Beispiel für Miete und Nebenkosten, die Sie ohne hohe Überweisungsgebühren begleichen möchten. Auf der anderen Seite stehen die Einnahmen, insbesondere Ihre Rente, die Sie ggf. auch auf ein Auslandskonto transferieren lassen können.

Der Renten Service der Deutschen Post AG übernimmt sämtliche Rentenzahlungen für die Deutsche Rentenversicherung. Die Kontoverbindung im Ausland kann von Rentenempfängern direkt an den Renten Service übermittelt werden. Die entsprechenden Formulare sind auf der Website des Renten Service oder in Postfilialen erhältlich. Um die Rente auf ein Konto im Ausland auszuzahlen, wird vom Renten Service die internationale Kontonummer (IBAN) und die internationale Bankleitzahl (BIC) benötigt. Diese finden Sie in der Regel auf den Kontoauszügen des Kreditinstituts.

Während Rentenzahlungen innerhalb Deutschlands gebührenfrei sind, können beim Transfer ins Ausland höhere Kosten anfallen. Der Renten Service bedient sich nämlich sogenannter Korrespondenzbanken, welche den Zahlungsverkehr ins Ausland abwickeln.

Renten Service der Post

Das kann u.a. die Deutsche Bundesbank oder die Bank of America sein. Von der Bank of America werden insbesondere Zahlungen in Länder ausgeführt, in die verhältnismäßig wenige Renten gezahlt werden. Welche und wie viele Korrespondenzbanken im Einzelfall in den Transferweg eingebunden sind variiert. Je geringer die Anzahl der in einen Staat gezahlten Renten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit mehrerer Korrespondenzbanken. Und je mehr Banken am Transfer teilnehmen, desto höher fallen die Bankgebühren aus.

Die Deutsche Rentenversicherung trägt dabei wie im Inland die Transferkosten bis zur ersten Korrespondenzbank. Die im weiteren Verlauf anfallenden Bankgebühren muss der Rentenempfänger selbst tragen. Doch die Bankgebühren sind nicht die einzigen Kosten, die Rentenempfänger zu tragen haben. Hohe Verluste können auch durch Währungsumrechnungen bei Überweisungen in Nicht-Euro-Länder entstehen. Ein weiterer Nachteil von Auslandsüberweisungen sind längere Transaktionsdauern bei der Auszahlung.

Wie teuer ist eine Auslandsüberweisung?

Im Euroraum ist die Auslandsüberweisung dank einheitlichem SEPA-Verfahren (IBAN & BIC) mittlerweile genauso günstig wie eine Inlandsüberweisung. Es gibt sogar eine EU-Verordnung die besagt, dass die Gebühren nicht höher sein dürfen, wie bei einer Inlandsüberweisung. Auch Währungsumrechnungen fallen hier nicht an. Von dem her ist ein Konto im europäischen Ausland für Rentner unproblematisch.

Bei Zielen außerhalb des Euroraums kann der Empfänger aufgrund von Währungsumrechnungen und Bankgebühren bis zu 3 – 6 Prozent der Rentensumme im Rahmen des Transfers einbüßen. Der von den Banken angewandte “bankeigene Devisenkurs” ist meist deutlich schlechter als der offizielle Wechselkurs, den man im Internet angezeigt bekommt. Die Kosten für eine Auslandsüberweisung sind zudem stark anhängig vom Land und der Empfängerbank. Beispiel: Bei eingehenden Auslandsüberweisungen verlangen Banken in den USA üblicherweise zwischen 10 – 20 Euro Gebühren.

Land / Region Überweisungskosten
Europäische Union (Euro-Länder) Eine SEPA-Überweisung darf nicht mehr kosten wie eine Inlandsüberweisung (EU-Verordnung!). Inlandsüberweisungen über Internet-Banking sind bei den meisten Banken mittlerweile kostenlos, das Gleiche gilt dann auch für SEPA-Überweisungen in andere Euro-Länder.
Europäische Union (Nicht Euro-Länder), Europäischer Wirtschaftsraum (Norwegen, Island etc..) Eine SEPA-Überweisung darf nicht mehr kosten wie eine Inlandsüberweisung (EU-Verordnung!). Allerdings sind Einbußen durch Währungsumrechnungen wahrscheinlich.
Schweiz Die Schweiz nimmt zwar am SEPA-Verfahren teil, ist allerdings nicht an die EU Preis-Verordnung gebunden. Mit zusätzlichen Bankgebühren und Einbußen durch die Währungsumrechnung in den Schweizer Franken ist zu rechnen. (Wie man als Deutscher in der Schweiz ein Konto eröffnet).
Übrige Welt (nicht SEPA) Hohe Kosten für Bankgebühren und Währungsumrechnung. Die konkreten Überweisungkosten sind abhängig von Zielland und Empfängerbank.

Wie lange braucht eine Auslandsüberweisung?

Bei einem Konto im Ausland kann es aufgrund einer längeren Überweisungsdauer zu Verzögerungen bei der Rentenzahlung kommen:

Land / Region Überweisungsdauer
Europäische Union, Europäischer Wirtschaftsraum (Norwegen, Island etc..) Laut einer EU-Verordnung darf eine SEPA-Überweisung maximal einen Bankarbeitstag dauern.
Schweiz Die Schweiz nimmt zwar ebenfalls am SEPA-Verfahren teil, ist allerdings nicht an die EU-Verordnung zur Dauer von maximal einem Bankarbeitstag gebunden. Eine SEPA-Überweisung von- oder in die Schweiz dauert üblicherweise zwischen 1 bis 2 Tagen. (Wie man als Deutscher in der Schweiz ein Konto eröffnet).
Süd- und Osteuropa (Länder außerhalb der EU, z.B. Türkei) 3 bis 15 Tage*
Nordamerika (USA, Kanada) und Australien 2-5 Tage*
Südamerika, Asien und Afrika 4 bis 20 Tage*

*laut Auskunft der Haspa (größte Sparkasse Deutschlands)

Rentenzahlung auf ein Konto in Deutschland

Bei vielen Auslandsrentnern überweist die Rentenversicherung die monatliche Rente weiterhin auf ein Girokonto in Deutschland. Rentenempfänger können die Rente dann einfach per Kreditkarte (oder EC-Karte) im Ausland abheben. Weltweit gibt es schließlich Millionen Geldautomaten. Wer allerdings im Ausland bei einer Fremdbank am Automaten Geld abhebt, muss mit hohen Zusatzgebühren rechnen. Ein praktisches Beispiel hat mir kürzlich ein Leser aus Lateinamerika zugeschickt:

„Wenn Sie Geld am Automaten abheben wollen, erscheint ein Hinweis, dass man für die Überweisung 4 Dollar zu zahlen hat. Für jede Abhebung am Geldautomat im Ausland zahle ich von meinem deutschen Konto bei der *****bank 6,95 Euro, also zusätzlich zu den 4 Dollar, wie vorerwähnt. Die Bank rechnet einen sehr schlechten Umrechnungskurs, dadurch verliert man dann auch noch einmal ca. 4 bis 5 Prozent. Addiert sind das dann rund 8 Prozent, das sind dann bei 500 Dollar schon 40 Dollar. Und schließlich ist das deutsche Konto nicht kostenlos, es werden monatlich 9,85 Dollar Kontoführungsgebühren (*****bank) abgebucht. Macht dann pro Buchung rund 5 Euro. Gedanklich addiert, sind das bei 500 Dollar dann 9 Prozent, also insgesamt 45 Dollar.“

Wie das Beispiel verdeutlicht, kann das Geldabheben im Ausland mit Kreditkarte richtig teuer werden! Die eigene Bank nimmt hohe Gebühren, der Automatenbetreiber und auch beim Geldwechsel in eine fremde Währung gibt es erhebliche Verluste. Nur die wenigsten Rentner können auf 5 – 10 Prozent der Rentensumme im Ausland verzichten. Zum Glück gibt es aber Möglichkeiten diese Kosten zu reduzieren:

Monatliche Kontoführungsgebühren: Filialbanken wie Sparkasse und Co. verlangen von ihren Kunden in Deutschland monatliche Kontoführungsgebühren zwischen 5-10 Euro. Die Gebühren werden damit begründet, dass in Deutschland ein teures Filialnetz unterhalten wird. Als Auswanderer haben Sie hierfür allerdings kaum Nutzen und können eigentlich darauf verzichten. Einige Direktbanken (Banken ohne eigenes Filialnetz) sind sehr viel günstiger und bieten Girokonten ohne monatliche Kontoführungsgebühren an.

Gebühren fürs Geldabheben im Ausland (von der Bank in Deutschland erhoben): Die meisten Filialbanken verlangen für das Geldabheben im Ausland Zusatzgebühren von mindestens 5 Euro pro Transaktion. Auch hier sind einige Direktbanken günstiger und verlangen keine Gebühren für das Geldabheben!

Automatengebühr (von lokaler Bank/ATM Betreiber erhoben): An einigen Geldautomaten im Ausland werden zusätzlich Entgelte vom Automatenbetreiber erhoben (z.B. Thailand, Südamerika). Sofern eine zusätzliche Gebühr vom Automatenbetreiber erhoben wird, können Sie sich diese Kosten bei einigen Direktbanken zurückerstatten lassen. Hierfür müssen Sie lediglich nach dem Geldabheben eine E-Mail an die Bank schreiben, dass eine lokale ATM-Gebühr angefallen ist. Innerhalb von wenigen Tagen wird dann das Geld auf Ihrem Konto erstattet.

Schlechter Umrechnungskurs: Wer innerhalb der Eurozone lebt, ist fein raus. Nachteile haben nur Personen, die in einem Nicht-Euro Land leben (Banken wechseln generell zu einem schlechten Kurs in die fremde Währung). Sie können Währungsverluste beim Geldwechsel im Grunde nur verhindern, wenn Sie neben dem deutschen noch ein lokales Bankkonto besitzen. Es gibt nämlich Wege das Geld zwischen den beiden Konten/Ländern zu transferieren und die Verluste durch Währungsumrechnungen deutlich zu reduzieren. Mehr zum Thema Geld sparen bei Auslandsüberweisungen.

Empfehlenswerte Girokonten

Sofern Sie noch ein teures Konto bei einer Filialbank besitzen, sollten Sie vor der Auswanderung über den Wechsel zu einer Direktbank nachdenken. Damit können Sie die Kosten wie monatliche Kontoführungsgebühren sowie die Gebühren beim Geldabheben deutlich reduzieren. Wenn Sie in der Eurozone leben, kommen Sie damit verlustfrei an Ihre Rente. Sehr beliebt bei Auslandsdeutschen sind hier beispielsweise die folgenden Direktbanken:

Girokonten im Vergleich
comdirect dkb
Kontoführungsgebühr kostenlos kostenlos
Bankkarten

EC-Karte und Visa-Kreditkarte (beide kostenlos)

comdirect

EC-Karte und Visa-Kreditkarte (beide kostenlos)

dkb-visacard

Geldabheben in Deutschland

kostenlos mit EC-Karte
– nur Cash Group Automaten*

kostenlos mit Visa-Kreditkarte
– alle Geldautomaten (Visa)

Geldabheben
im Ausland
kostenlos mit Visa-Kreditkarte
– alle Geldautomaten (Visa)
kostenlos mit Visa-Kreditkarte
– alle Geldautomaten (Visa)
Etwaige Automatengebühren (im Ausland) werden erstattet**
Kontoantrag online online
Identitätsfeststellung
in Deutschland
PostIdent, VideoIdent (Webcam) PostIdent, VideoIdent (Webcam)
Konto erlaubt Auslandswohnsitz
Identitätsfeststellung
im Ausland
Notar Lokale Bank / Rechtsanwalt
Prämie bei Kontoeröffnung 100 Euro
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*9.000 inländische Geldautomaten der Cash Group Banken Deutsche Bank, Commerzbank, Hypovereinsbank und Postbank.
** Hierfür müssen Sie nach dem Geldabheben eine Email an die Bank schreiben, dass eine lokale ATM Gebühr angefallen ist.

Bei den beiden Anbietern handelt es sich um Banken, die aufs Direkt Banking (Bankgeschäfte ohne eigenes Filialnetz) spezialisiert sind. Besonderheit bei beiden Konten ist die enthaltene Visa-Kreditkarte, mit der Sie weltweit an allen „Visa-Geldautomaten“ kostenlos Bargeld abheben können, also auch bei Fremdbanken. Bei beiden Konten erhalten Kunden eine deutsche Bankleitzahl und Kontonummer. Die Kontoführung ist kostenlos (keine Monatsgebühren/ kein Mindesteingang). Überweisungen und Daueraufträge können Sie bequem online erledigen. Auch Ihre Kontoauszüge rufen Sie im Internet ab und wenn gewünscht, können Sie diese ausdrucken. Ich selbst nutze das DKB-Konto daher bereits seit Jahren auf Reisen, die enthaltene Kreditkarte ist nämlich auch im Urlaub von großem Vorteil!

Kontoeröffnung in Deutschland

Ich empfehle, ein solches Girokonto bereits vor der Wohnsitzverlegung ins Ausland zu eröffnen. Zur Kontoeröffnung ist nämlich die Identitätsfeststellung notwendig (Geldwäschegesetz). Mit einem Wohnsitz in Deutschland ist dies bei beiden Banken sehr einfach möglich:

In Deutschland (PostIdent): Wer in Deutschland lebt und angemeldet ist, kann die Identitätsfeststellung mittels PostIdent-Verfahren vornehmen. Dafür muss man lediglich eine Filiale der Deutschen Post aufsuchen. Hierfür erforderliche Unterlagen sind der Personalausweis bzw. Reisepass, der jeweilige Kontoantrag sowie der PostIdent Coupon. Das PostIdent Verfahren ist für den Antragssteller kostenlos.

In Deutschland (Video-Ident): Deutsche Staatsbürger mit Wohnsitz in Deutschland können sich seit Oktober 2014 mittels einer neuen Methode bei den Direktbanken legitimieren. Hierfür wird lediglich ein internetfähiger PC bzw. Tablet-Computer mit Webcam sowie der Personalausweis/Reisepass benötigt. Zur Legitimation findet ein Video-Chat mit einem Mitarbeiter der entsprechenden Bank statt. Der Chat ist täglich (auch am Wochenende) möglich.

Kontoeröffnung für Auslandsdeutsche

Immer wieder erhalte ich E-Mails von Auswanderern, die ein kostenloses Girokonto in Deutschland eröffnen möchten. Die Kontoeröffnung bei den oben genannten Direktbanken ist zwar auch für Deutsche mit Wohnsitz im Ausland möglich, doch der Aufwand für die Identitätsfeststellung ist dann erheblich höher:

Postident: Wer als Auslandsdeutscher in Deutschland Urlaub macht, kann ebenfalls das Postident Verfahren nutzen. Allerdings muss eine beweiskräftige Bestätigung für den Auslandswohnsitz vorgelegt werden. Hierfür bietet sich beispielsweise ein lokaler Steuerbescheid, eine aktuelle Strom, Gas oder Wasserrechnung an.

Video-Ident: Das Verfahren ist eigentlich nur für deutsche Staatsbürger mit Wohnsitz in Deutschland zugelassen. Ich habe Berichte von Auswanderern erhalten, dass die Kontoeröffnung bei der Comdirect Bank im Ausland mittels Video-Ident möglich ist! Bei der DKB ist die Kontoeröffnung laut Aussagen der Auswanderer derzeit nicht möglich.

Hinweis: Banken können die Kontoeröffnung ohne Angabe von Gründen verweigern. Mit negativem Schufa-Eintrag ist die Kontoeröffnung beispielsweise nicht möglich.

Im Ausland: Die Identitätsfeststellung ist zudem bei einem Notar (Comdirect Bank) oder einer lokalen Bank/Rechtsanwalt (DKB) möglich. Hierfür wird der Reisepass benötigt. Der Notar/Anwalt/ Bank muss das Anmeldeformular ausfüllen und direkt an die jeweilige Bank senden. Hierfür anfallende Kosten müssen vom Antragsteller selbst getragen werden. Die Möglichkeit der Legitimation durch eine Bank/Anwalt/Notar ist nicht in allen Ländern möglich.

Konto in Deutschland / Konto im Ausland

Eine weitere Möglichkeit sind Konten in beiden Ländern. In Deutschland bietet sich hierfür ein kostenloses Konto bei einer Direktbank an, auf welchem dann die Rente eingeht. Ein Konto im Ausland kann wiederum sinnvoll sein, wenn man Mieten, Strom und ggf. Versicherungen nicht bar oder per teurer Auslandsüberweisung (außerhalb des Euroraums!) bezahlen möchte. Doch wie bekommt man die Rente vom deutschen Girokonto ohne hohe Verluste durch Währungsumrechnungen / Bankgebühren auf das Auslandskonto? In den letzten Jahren haben sich einige innovative Finanzdienstleister am Markt etabliert, welche die Kosten für Auslandsüberweisungen drastisch senken. Bei den Anbietern Transferwise und Azimo zahlt man nur 1-2 Prozent für die Überweisung. Möglich ist dies, weil der Währungswechsel komplett an den Banken vorbeiläuft. Um das Prinzip zu verdeutlichen habe ich detaillierte Berichte über die beiden Anbieter verfasst:

Fazit

Auslandskonto oder Konto in Deutschland – es gibt verschiedenste Möglichkeiten im Ausland die Rente zu erhalten. Ein kostenloses Girokonto bei einer Direktbank in Deutschland ist sehr empfehlenswert, egal ob man nun die Rente auf ein Inlands- oder Auslandskonto überweisen lässt. Dann besitzt man ein Konto in Deutschland, was auch im Falle einer Rückwanderung hilfreich ist. Vor einer etwaigen Kontoeröffnung im Ausland sollte man sich gut informieren und macht dies am besten vor Ort! Daher ist zu Beginn der Auswanderung die Rentenüberweisung auf ein hiesiges Girokonto ideal und für viele Auswanderer auch dauerhaft die bessere Wahl. Hat man sich in der neuen Heimat etabliert und möchte die Vorzüge einer lokalen Bank nutzen (Filiale, persönlicher Ansprechpartner), kann man das Konto immer noch nach der Auswanderung eröffnen.

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8 Comments on “Rentenzahlung ins Ausland”

  1. Rente im ausland beziehen.
    In dem artikel wird zuvor angegeben, dass renten und pensionen in über 170 länder überwiesen werden.
    Dann plötzlich wird nur von der überweisung von renten gesprochen.

    Ich lebe auf den philippinen und bekomme meine pension nicht ausgezahlt, weil ich kein konto in deutschland habe. Zeitgleich akzeptieren deutsche banken eine kontoeröffnung vom ausland nicht, obwohl es überall die möglichkeit gibt, den
    postident-service zur identifikation zu nutzen.

    Verwunderlich auch, warum es nirgends verbindliche informationen gibt zum thema „pensionszahlungen auf ein außereuropäisches konto“

    Peter Janowski

  2. Hallo Peter,

    Die Rente wird in 170 Länder überwiesen wird, diese Information stammt von der deutschen Rentenversicherung. Auch bei Beamtenpensionen und Betriebsrenten sollte das gleiche möglich sein. Das es hier Probleme gibt ist mir neu? Welcher Dienstherr bezahlt deine Pension?

    Mit dem DKB-Cash Konto ist mir ein Girokonto-Anbieter bekannt, bei dem auch Personen mit Wohnsitz im Ausland ein Konto in Deutschland eröffenen können.
    http://www.auswandern-handbuch.de/girokonto-fuer-deutsche-im-ausland/

    ich hoffe das hilft dir weiter

    Viele Grüße

    Rainer

  3. hallo ich habe ein pfändungsschutzkonto bei der raiffeisenbank und bei solch einem p-konto bekomme ich keine kreditkarte.denke das es am besten für mich ist die rente nach kambotscha direkt von der rentenversicherung überweissen zu lassen.
    gibt es vorschriften für eine kontoeröffnung.kann ich von deutschland aus ein konto in kambotscha eröffnen?und ist es möglich das die rente später kommt wie zum 30zigsten jeden monat?
    mfg.frank rippstein

  4. Ich bin vor 8 Jahren nach Australien ausgewandert und inzwischen auch australischer Staatsbuerger. Habe mich echt erschrocken, wieviel Gebuehren von meiner Rente runter gehen, sowohl von der Post als auch von meiner australischen Bank. Habe bis jetzt noch keinen Weg gefunden diese Gebuehren zu minimieren.
    Ein Deutsche Konto einzurichten geht bei keiner deutsche Bank, auch nicht bei ComDirect oder DKB.

  5. Hallo Bernd, die Kontoeröffnung bei der Comdirect ist im Ausland (mittels Video-ident) möglich. Allerdings nur für „Deutsche Staatsbürger“. Das haben mir in der Zwischenzeit auch einige Auswanderer bestätigt. Hier das Update zum Artikel:

    http://www.auswandern-handbuch.de/rentenzahlung-ins-ausland/#auslandsdeutsche

    Du bist möglicherweise gescheitert, weil du bereits Australischer Staatsbürger bist. Oder hast du noch den deutschen Pass? Dann würde ich es nochmal mit Personalausweis/ Reisepass versuchen.

    Viele Grüße

    Rainer

  6. Ich lebe jetzt 2,5 Jahre in Ungarn und lasse meine gesetzl. Rente direkt nach hier schicken. Nach dem sepa/verfahren fallen keine Gebühren an. Der bessere Brief/Umrechnungskurs wird zugrundegelegt, lediglich ca. 0,3 % Umrechnungsgebuehr faellt an. Also keine Probleme.

  7. Möchten auf die Philippinen auswandern. Permanent Visa ist kein Problem, da ich mit einer geborenen Filipina (seit 30J. deutsche Staatsangehörige) verheiratet bin. Laut Rentenversicherung wird die Rente nicht gekürzt, da wir die deutsche Staatsangehörigkeit beibehalten. Nun zu den Fragen: Welcher Rententransfer ist die günstigste Lösung? Wird meine Rente in Deutschland besteuert? An welche Korrespondenzbank überweist der Deutsche Post Rentenservice die Rente für Geldtransfer auf die Philippinen?

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