Babbel vs DuoLingo: Welcher Sprachkurs ist besser?

Rainer HellsternSprachkurse2 Kommentare

Babbel vs Duolingo

Babbel oder DuoLingo – welcher Sprachkurs ist besser und warum? Im großen Vergleich zeige ich dir die wichtigsten Unterschiede und sage dir, mit welcher Sprachlern-App du schneller und leichter neue Sprachen lernen kannst.

Unterschiede bei der Lernmethodik

Was das Lernkonzept betrifft, gibt es zunächst einige Gemeinsamkeiten zwischen Babbel und DuoLingo. Beide Sprachlern-Apps sind recht ähnlich aufgebaut, es gibt unzählige Themenkurse wie Einkauf, Familie, Reisen, Freizeit, Beruf etc. Auch hinsichtlich der Übungsformen (Multiple-Choice-Aufgaben, Lückentexte, Schreib- und Hörübungen…) lassen sich zahlreiche Gemeinsamkeiten feststellen. Mittels einer integrierten Spracherkennungstechnologie kann bei beiden Anbietern die Aussprache trainiert werden. Damit lassen sich einzelne Wörter und ganze Sätze überprüfen. Die Spracherkennung gibt in Echtzeit Feedback, ob das Gesprochene korrekt ist.

Für eine einzelne Lerneinheit sollte man bei beiden Anbietern 5 bis 10 Minuten einplanen. Zudem besitzen beide neben den Sprachlern-Apps (für iOS und Android) auch eine Website, so dass unterwegs auf dem Smartphone, aber auch zuhause am Rechner gelernt werden kann.

Allerdings sehe ich große Unterschiede, was die Qualität und Ausgestaltung der einzelnen Lektionen und Übungen betrifft. Babbel beschäftigt über 100 Sprachwissenschaftler und Lehrer, die die Kurse individuell konzipieren. Die in den jeweiligen Lektionen neu gelernten Wörter und Sätze sind stimmig und einzelne Kurse bauen sehr gut aufeinander auf. Zudem sind die Übungen fehlerfrei. Was die Konversationsübungen betrifft, ist Babbel deutlich weiter und es lassen sich auch komplexere Gesprächs- und Alltagssituationen (Telefonate, Bewerbungen etc..) trainieren. In den Fortgeschrittenen-Lektionen müssen Lernende auch kurze Texte lesen und anschließend Fragen zum Leseverständnis beantworten. Auch kurze 30-sekündige Audio-Dialoge, die von Muttersprachlern gesprochen werden, können im Rahmen der Lektionen vorkommen. Anschließend müssen die Schüler Hörverständnisfragen beantworten. Insgesamt ist die Übungsvielfalt bei Babbel bedeutend größer.

Statt auf Lehrer und Sprachwissenschaftler setzt DuoLingo bei der Kurserstellung sehr stark auf künstliche Intelligenz (KI). Anders als bei Babbel werden die Kurse nicht von Muttersprachlern eingesprochen, sondern von synthetischen Stimmen. Was die Lerninhalte betrifft, kann die KI von Duolingo qualitativ (noch) nicht mit menschlichen Lehrkräften mithalten. Die Übungen sind weniger praxisnah und am Alltag orientiert wie bei Babbel. Sätze wie beispielsweise “Der Kommandant spricht mit dem Oberst” müssen übersetzt werden und kommen im Anschluss noch unzählige Mal in abgewandelter Form vor. Auch der thematische Fokus kann manchmal abrupt innerhalb einer Lektion wechseln (z. B. ein Kurs, der gleichzeitig die Themen Arbeit und Verletzungen behandelt). Gelegentlich habe ich auch Zweifel an der Richtigkeit der Übersetzungen. Nach jeder Übung können Fehler gemeldet werden. Zwar finde ich das grundsätzlich hilfreich, doch bei einem Sprachkurs würde ich gerne auf Fehler im Lernmaterial verzichten.

DuoLingo erinnert zudem stark an ein Computerspiel und setzt sehr viel auf sogenannte “Gamification”. Es gibt spieltypische Elemente wie Belohnungspunkte für den Abschluss von Lektionen und Leben (bzw. “Herzen” genannt), die man durch falsche Antworten verlieren kann. Es gibt sogar eine eigene Währung (Gems), mit der man im Shop einkaufen kann (z. B. virtuelle Kleidungsstücke für den Avatar, höhere Level freischalten…). Wer regelmäßig übt verlängert seinen Streak (=Anzahl der Lerntage ohne Unterbrechung) und kann sich im Rahmen verschiedener Bestenlisten mit anderen Lernenden messen. Grundsätzlich finde ich den Gamification-Ansatz nicht schlecht, denn Nutzer werden bei jedem Besuch zum Weiterlernen motiviert. Allerdings nimmt die Gamification bei DuoLingo zuweilen überhand, denn Lernende werden im Grunde pausenlos, für jede richtige Antwort, vom Programm gelobt. Bei Babbel spielt Gamification im Gegensatz dazu kaum eine Rolle. Seit kurzem werden dort zwar auch “Streaks” angezeigt, das wars aber schon mit der Gamification. Die Sprachlern-App von Babbel wirkt im Vergleich zu Duolingo deutlich erwachsener und reifer.

Rangliste (Duolingo)

Grammatik

Grammatikerklärungen sind bei Babbel sehr umfangreich. Hierfür bietet Babbel zahlreiche Unterrichtseinheiten, bei denen zunächst die Theorie erklärt wird, welche im weiteren Verlauf mit praktischen Übungen kombiniert wird. Die App lässt sich auch hervorragend mit anderen Lernformen (z. b. Unterricht an einer Sprachschule) kombinieren. Zu den meisten Grammatikthemen findet man passende Übungslektionen.

Grammatikerklärungen sind bei Duolingo deutlich weniger umfangreich und nur mit Einschränkungen verfügbar. Erklärungen gibt es nur, wenn als Ausgangssprache Englisch eingestellt ist und wenn mit der Desktop-Version gelernt wird. Wer Grammatikerklärungen auf Deutsch wünscht oder die Mobile-App zum Lernen nutzt, muss komplett darauf verzichten. Bei Babbel ist der Grammatikteil immer identisch, egal mit welchem Endgerät oder auf welcher Plattform (Web/App) man lernt.

Auch wenn es um sprachliche Feinheiten geht (z. B. die richtige Aussprache von einzelnen Buchstaben), ist Babbel deutlich ausgefeilter und bietet entsprechende Erklärungen / Übungen. Bei Sprachen, die in verschiedenen Weltregionen gesprochen werden (z. B. Englisch oder Spanisch), geht Babbel immer wieder detailliert auf regionale Unterschiede ein und erklärt beispielsweise, wenn Begriffe in Spanien / Lateinamerika anders ausgesprochen werden. Wie bereits weiter oben angesprochen, wurden die Sprachkurse individuell von Sprachwissenschaftlern konzipiert und von Muttersprachlern eingesprochen, so dass man auch verschiedene Dialekte kennenlernt. Was die Sorgfalt und Liebe zum Detail betrifft, hebt sich Babbel deutlich von DuoLingo ab.

Babbel - Regionale Unterschiede bei der Aussprache
Babbel – Regionale Unterschiede bei der Aussprache

Sind die Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet?

Hinsichtlich des Kursniveaus gibt es bei Babbel Unterschiede zwischen den einzelnen Sprachen. Je nach Sprache reicht das maximale Niveau von A2 (Grundlegende Kenntnisse) bis zu C1 (Fachkundige Sprachkenntnisse). Am weitesten ausgebaut sind der Englisch- und der Spanischkurs. Deren Inhalte reichen bis ans C1-Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER). C1 ist die fünfte von insgesamt sechs Kompetenzstufen und bedeutet ein weit fortgeschrittenes Sprachniveau, bei dem auch längere Texte mit einer unterschwelligen Bedeutung verstanden werden. Französisch-, Deutsch- und Italienischkurse gehen bis zum B2-Niveau (fortgeschrittene Mittelstufe), die restlichen Sprachen bieten Kurse der Niveaustufen A1 und A2 und sind entsprechend eher für Anfänger geeignet.

Max. Niveaustufe bei BabbelSprache
A1
A2Dänisch, Indonesisch, Norwegisch, Polnisch, Russisch, Türkisch
B1Niederländisch, Portugiesisch, Schwedisch
B2Deutsch, Französisch, Italienisch
C1Englisch (inkl. Business Englisch), Spanisch (inkl. Business Spanisch)
C2 

Wer das Konzept des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) kennt und verstanden hat, findet sich auf der Benutzeroberfläche von Babbel schnell zurecht. Bei den meisten Kursen wird nämlich auch das GER-Niveau in der Beschreibung angegeben. Ist das eigene Sprachniveau nicht bekannt, kann zu Beginn ein Einstufungstest absolviert werden.

Bei Duolingo findet der GER keine Anwendung. Der Lernpfad reicht beim Englischkurs von Stufe 1 (Grünschnabel) über die Stufen 2 (Reisender), Stufe 3 (Weltenbummler) usw… bis zur Stufe 9 (Champion). Danach gibt es nur noch tägliche Wiederholungsübungen. Allerdings sind auch bei DuoLingo nicht alle Sprachen gleich weit ausgebaut. Beim Spanisch-, Italienisch- und Französischkurs ist bereits bei Stufe 4 das höchste Lernlevel erreicht. Beim Arabischkurs ist bereits bei Stufe 3 Schluss, exotische Sprachen bieten noch weniger Inhalte. Mein persönlicher Eindruck ist, bei DuoLingo sind die Übungen für das Sprachniveau A1-A2 des GER ideal. Teilweise reichen die Inhalte bis ans B1-Niveau. Entsprechend ist DuoLingo hauptsächlich für Anfänger geeignet. Auch DuoLingo bietet zu Beginn einen Einstufungstest an.

Welche Sprachen werden angeboten?

Wer Deutsch als Ausgangssprache wählt, für den bietet Babbel Kurse zu 13 Fremdsprachen an. Dazu zählen die Klassiker wie Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Aber auch in Skandinavien ist die Sprachlern-App mit Norwegisch, Dänisch und Schwedisch gut vertreten. Darüber hinaus sind weiter entfernte Sprachen wie Russisch, Türkisch und Indonesisch im Angebot. Wer Englisch als Ausgangssprache wählt, für den bietet Babbel separate Kurse für europäisches und lateinamerikanisches Spanisch sowie einen Deutschkurs an.

Babbel (auf Basis von Deutsch)
Englisch (enthält Business Englisch)
Spanisch (enthält Business Spanisch)
Italienisch
Französisch
Dänisch
Indonesisch
Niederländisch
Norwegisch
Polnisch
Portugiesisch (Brasilien)
Russisch
Schwedisch
Türkisch
Babbel (auf Basis von Englisch)
Deutsch
Spanisch (Europa)
Spanisch (Lateinamerika)
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Bei DuoLingo können deutschsprachige Schüler nur zwischen dem Englisch-, Spanisch-, Französisch- und Italienischkurs wählen. Wer Englisch flüssig spricht oder Muttersprachler ist, hat eine deutlich größere Sprachauswahl. Auf Basis von Englisch bietet DuoLingo aktuell 39 Fremdsprachen an. Weltsprachen wie Arabisch, Japanisch, Mandarin (China), Hindi (Indien) oder Exoten wie Katalanisch und Walisisch stehen dann ebenfalls zur Auswahl.

Duolingo (auf Basis von Deutsch)
Englisch (Amerika)
Spanisch
Französisch
Italienisch
Duolingo (auf Basis von Englisch)
Europa: Deutsch, Finnisch, Griechisch, Irisch, Katalanisch, Rumänisch, Schottisch-Gälisch, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch, Ungarisch, Walisisch
Asien: Arabisch, Hebräisch, Hindi (Indien), Indonesisch, Koreanisch, Mandarin (China), Japanisch, Vietnamesisch
Amerika: Haitianisch-Kreolisch, Hawaiianisch, Navajo
Afrika: Swahili, Zulu
Sonstiges: Esperanto, Latein, Klingonisch, Jiddisch, Valyrisch
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Vokabeltrainer (nur Babbel)

Ein großes Plus von Babbel ist der integrierte Vokabeltrainer, mit dem sich der eigene Wortschatz gezielt erweitern lässt. Alle in den Übungen gelernten Vokabeln werden automatisch in den Vokabeltrainer übernommen. Der Vokabeltrainer basiert auf der bekannten Spaced Repetition Lernmethode. Spaced Repetition bedeutet, dass Vokabeln in regelmäßigen Zeitabständen wiederholt werden. Lerninhalte, die Nutzern schwerfallen, werden dabei häufiger wiederholt als Inhalte, die bereits beherrscht werden. Bei dieser Methode verschwenden Lernende keine Zeit mit dem wiederholen von bereits gelernten Inhalten. Nutzer haben die Wahl und können entweder klassisch mit “virtuellen Karteikarten” lernen. Diese lassen sich mit einem Klick umdrehen und man kann sich die richtige Übersetzung ansehen. Alternative Abfrageformen des Vokabeltrainers sind Hören, Sprechen oder Schreiben. Update 2024: Auf Basis der in den Kursen vorkommenden Vokabeln lassen sich nun auch eigene Vokabellisten anlegen (z. B. Vokabeln für eine Reise). Vokabellisten auf Basis selbst eingegebener Wörter sind leider nach wie vor nicht möglich. Wer das möchte, muss sich nach Alternativen umsehen. DuoLingo besitzt keinen Vokabeltrainer.

Gruppenunterricht (nur Babbel)

Mit Babbel Live bietet Babbel zusätzlich zur Sprachlern-App Gruppenunterricht mit qualifizierten Lehrkräften. Bei den Lehrern handelt es sich durchgängig um Muttersprachler der jeweiligen Fremdsprachen. Englisch-, Spanisch-, Französisch- und Italienischlernende können den Live-Unterricht buchen. Der Gruppenunterricht findet mit maximal 6 Teilnehmern statt, für den Unterricht wird die bekannte Konferenzsoftware Zoom verwendet. Im Live-Unterricht stehen natürlich die Fertigkeiten Hören und Sprechen im Vordergrund. Eine Unterrichtseinheit dauert 60 Minuten, angeboten wird der Unterricht für die Lernstufen A1 bis C1 des GER und ist somit für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen zum Lernen geeignet. Der Unterricht wird mit unterschiedlichen Laufzeiten von einem Monat bis zu einem Jahr angeboten. Je nach gewähltem Paket kostet der Monat zwischen 50 und 100 Euro und enthält unbegrenzt vielen Unterrichtsstunden. Wer Babbel Live bucht, bekommt die Sprachlern-App zusätzlich kostenlos dazu. Ein separater Testbericht von mir zu Babbel Live befindet sich hier.

Babbel Live Unterricht
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Die Kosten im Vergleich

DuoLingo bietet eine kostenlose und eine kostenpflichtige Version namens DuoLingo Super (früher DuoLingo Plus) an. Bei der kostenlosen Version ist Werbung in letzter Zeit leider sehr penetrant geworden. Auf jede abgeschlossene Lektion folgt häufig ein 1-minütiger Werbespot, der leider nicht abgebrochen werden kann. Außerdem können Kurse bei der kostenlosen Version nicht aufs Smartphone heruntergeladen und offline gelernt werden. Dafür benötigt man die Premiumversion. Zudem hat man bei der kostenlosen Version nicht unbegrenzt Leben (bzw. Herzen). Wer zu viele Fehler in den Übungen macht und alle Herzen aufgebraucht hat, muss bis zum nächsten Tag pausieren (dann werden die Herzen automatisch aufgefüllt) oder kann Herzen kaufen, sofern man genügend von der Währung Gems besitzt. Super User erhalten eine unbegrenzte Anzahl an Herzen. Wer bei DuoLingo ein kostenpflichtiges Super-Abonnement (Laufzeiten zwischen 1 Monat und 1 Jahr) abschließt, erhält Zugriff auf alle Fremdsprachen. Für Familien mit bis zu 6 Mitgliedern bietet DuoLingo ein Familienabo zum kleinen Preis.

Babbel bietet zum Einstieg eine kostenfreie Probewoche. In dieser kann eine Sprache ohne Einschränkungen 7 Tage kostenlos getestet werden. Danach lässt sich Babbel im Gegensatz zu DuoLingo nur weiter nutzen, wenn zur kostenpflichtigen Version gewechselt wird. Auch bei Babbel gibt es Abonnements mit unterschiedlichen Laufzeiten (von 3 Monaten bis zu 1 Jahr), wobei jede Sprache einzeln gebucht werden muss. Die Kosten für Babbel liegen je nach Abo-Laufzeit zwischen 6,99 Euro und 12,99 Euro im Monat (ohne Live-Unterricht).

LaufzeitBabbel
(1 Sprache)
Duolingo Super
(alle Sprachen)
1 Monat14,99 Euro
(14,99 Euro monatlich)
3 Monate38,97 Euro
(12,99 Euro monatlich)
6 Monate59,94 Euro
(9,99 Euro monatlich)*
12 Monate83,88 Euro
(6,99 Euro monatlich)
89,99 Euro
(7,49 Euro monatlich)

*Babbel-Deal: Wer aktuell das 6-Monatsabo bei Babbel abschließt, erhält 6 zusätzliche Monate geschenkt. Mit dem Deal ist das Jahresabo somit für nur 59,94 Euro erhältlich.

Babbel Lifetime-Angebot (alle Sprachen, lebenslanger Zugang)

Neben der Abo-Variante bietet Babbel außerdem ein Lifetime-Angebot. Anders als beim Abo muss man den Kurs nur einmal bezahlen und kann diesen dann lebenslang nutzen (inklusive künftiger Updates). Beim Lifetime Angebot sind alle 14 Sprachen enthalten.

Lauf­zeitSprachenGesamt­preiszum Angebot
Dauer­haft14 Sprachen*299,99 Eurozum Angebot

*Enthaltene Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Dänisch, Indonesisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Russisch, Schwedisch, Türkisch

Fazit

Babbel ist meiner Ansicht nach sehr viel professioneller und eher für ernsthaftes Lernen geeignet. Wer schnelle Lernfortschritte in einer Sprache erzielen möchte, sollte besser die 7 bis 13 Euro im Monat investieren und auf die App von Babbel setzen. Der Sprachkurs lässt sich gut mit anderen Lernformen (z. B. Unterricht an einer Sprachschule) kombinieren und bietet mit dem umfangreichen Übungsteil, anschaulicher Grammatik und dem Vokabeltrainer das deutlich bessere Gesamtpaket. Nichtsdestotrotz macht auch die Nutzung von DuoLingo Spaß und das spielerische Lernsystem kann durchaus motivieren täglich zu üben. Zudem bietet die kostenlose Version von DuoLingo trotz zunehmender Werbung ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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über mich

Rainer Hellstern

Mein Name ist Rainer und ich bin Gründer und Autor des Auswandern Handbuchs. Seit 2008 verfasse ich hier Beiträge rund um die Themen Arbeit, Leben und Rente im Ausland. Mehr über mich.

2 Kommentare bei “Babbel vs DuoLingo: Welcher Sprachkurs ist besser?”

  1. Hallo Rainer,
    Sowohl Babbel als auch Duolingo sind nach meiner Meinung gute Sprachen-Apps. Ich habe beide ausprobiert, bevor ich mich für Duolingo entschieden habe. Ich spreche schlecht Englisch und etwas besser Italienisch. Mit Duolingo habe ich meine Sprachkenntinsse in beiden Sprachen verbessert. Bei Duolingo kann ich meine Fehler geziehlt üben. Vokabeln, die ich falsch angewendet oder geschrieben habe, tauchen nach Monaten wieder auf. Die Erklärungen zur Gramatik finde ich schlüssig. Vor allem gefällt mir die Umganssprache, die meistens so daher kommt wie die Leute im Alltag reden. Die Nachteile der App hast du beschrieben und sie treffen auch zu. Ein Schwachpunkt der App ist auch, dass Sätze wie: chi è il probriertario di questa casa immer wieder erscheinen, auch wenn man keinen Fehler gemacht hat. Aber da muss man halt durch wenn man weiter lernen will. Viele Grüße

  2. Fairerweise sollte man noch hinzufügen, dass Duolingo Super die Möglichkeit bietet, 6 Leute in seine virtuelle Familie aufzunehmen. Wenn man dann die Kosten teilt, reduziert sich der monatliche finanzielle Aufwand für den Kurs auf 1 € pro Person – das finde ich unschlagbar.

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