Es ist unumstritten, dass Auswanderungswillige über Sprachkenntnisse verfügen müssen. Dieses Problem wird oftmals unterschätzt. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass viele Deutsch verstehen und man sich schon irgendwie durchmogeln kann. Zum Auswandern ist das Beherrschen der englischen Sprache enorm wichtig.
Nicht selten scheitert der Traum einer Auswanderung schon beim Vorstellungsgespräch. Holpriges Englisch, vertauschte Zeiten und fehlende Vokabeln werden bei Personalchefs nicht gerne gehört. In manchen ausländischen Unternehmen erfolgt die Kommunikation ausschließlich in Englisch. Das heißt, dass der Bewerber problemlos in Englisch kommunizieren muss. Wer sich da schon durch das Vorstellungsgespräch „stottert“ hat schlechte Karten. Es ist ratsam ein Vorstellungsgespräch zunächst als Rollenspiel zu üben. Notieren Sie sich mögliche Fragen und spielen Sie diese mit Ihrem Partner durch. So prägen Sie sich Sätze ein und können während des richtigen Gespräches schneller und überzeugender antworten. Auch Floskeln wie zum Beispiel „Nice to meet you“ sollten fließend und natürlich über die Lippen kommen. Damit wird signalisiert, dass man mit der Sprache vertraut ist. Sie können sicher gehen, dass Sie nach Ihren bisherigen Aufgaben, Kenntnissen, Stärken und Arbeitsschwerpunkte gefragt werden. Daher sollten Sätze wie „The main emphasis of my work was ….“ Oder „My particular strengths are in the areas of….“ beherrscht und entsprechend ergänzt werden.
Auch bei Behördengängen sollte man vorbereitet sein. Es ist ratsam, alle wichtigen Vokabeln zuvor ins Englische zu übersetzen. Das gilt insbesondere, wenn man über keinerlei Kenntnisse der Landessprache verfügt oder wenn es zudem noch eine andere Schrift gibt, wie zum Beispiel im Chinesischen.
Vorbereitung ist alles. Deshalb sollte man für den Anfang eine Liste notwendiger Vokabeln mit sich führen oder eine Reihe gebräuchlicher Sätze, wie zum Beispiel „I need a doctor“ oder „Please call an ambulance“ . Das kann im Notfall sehr hilfreich sein und gilt in der Hauptsache für Auswanderer, die der englischen Sprache nicht mächtig sind.
Es gibt leider auch eine ganze Reihe Länder, wo man mit Englisch nicht weit kommt. In China stößt man zum Beispiel schnell an seine Grenzen. Einzige Ausnahme ist Hongkong. Hier macht sich der englische Einfluss bemerkbar. In Peking und Shanghai ist Englisch dagegen nur bedingt verbreitet. Hier empfiehlt sich der Kauf eines „Point it“-Wörterbuches. Ferner sollten wichtige Adressen in chinesischer Schrift mitgeführt werden.
Kinder lernen im Auswanderungsland erstaunlich schnell die neue Sprache. Schon nach kurzer Zeit im Kindergarten oder in der Schule kommt die ersten Sätze fehlerfrei über die Lippen. Wir Erwachsene tun uns dagegen schwer mit dem Erlernen. In einigen Ländern stehen zwar Sprachschulen zur Verfügung, aber manche Auswanderer haben es längst verlernt die Schulbank zu drücken. Auch Grammatik und Satzstellung sind oft nicht mehr präsent, da sie in manchen Berufen gar keine Rolle spielen. Was hat ein Handwerker mit dem Dativ am Hut? Das Hauptproblem liegt meist jedoch in den fehlenden Englisch-Kenntnissen. In vielen Sprachschulen wird die Landessprache aus dem Englischen heraus gelernt. Das liegt daran, dass die Migranten aus verschiedenen Ländern kommen. Englisch muss daher auch hier beherrscht werden.
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ich stimme dir völlig zu, englisch ist heutzutage überall und in vielen bereichen wichtig, ich muss mein englisch verbessern…leider beherrsche ich diese sprache nicht sehr gut.