Lebenshaltungskosten auf den Philipinnen

Rainer26.11.2012 in Länder

philipinnen boracay beachAuf den Philippinen kommen Auswanderer in der Regel mit weniger Geld aus als in Deutschland. Bei bescheidener Lebensführung lässt es sich in dem Inselparadies mit seinen vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten mit rund 1000 Euro im Monat einigermaßen angenehm leben. Lebenskünstler geben auch knappe 500 Euro an, was sich allerdings nur in abgelegenen Regionen weitab der Hauptstadt Manila oder von Touristenhochburgen wie Boracay oder Alona Beach verwirklichen lässt.

Mit einem Budget von 1500 bis 1800 Euro monatlich ist ein angenehmer Lebensstandard zu verwirklichen. Allerdings sollten immer gewisse Rücklagen mit einkalkuliert werden, etwa für eine anstehende Verlängerung des Visums, Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte oder die Rückflugtickets nach Deutschland.

Die gravierendsten Unterschiede bei den Lebenshaltungskosten wird der Auswanderungswillige in Bezug aufs Wohnen feststellen. Während es im Hinterland schon einen kleinen Bungalow im Landesstil für um die 100 Euro zu mieten gibt, sind bezahlbare Apartments in der Riesenstadt Manila in einer sicheren Wohngegend auf annähernd westlichem Niveau nicht unter 650 Euro im Monat erhältlich. Ein palmengesäumtes neues Reihenhäuschen im europäischen Baustil in Nähe beliebter Traumstrände schlägt mit in etwa 1000 Euro zu Buche. Die Nebenkosten sind auf den Philippinen allerdings niedriger als in Deutschland. Ein Hauskauf ist auf den Philippinen für Ausländer erschwert und bis zum Erwerb mit Unkosten durch Anwälte verbunden.

Beim Essen und Trinken lässt sich kräftig sparen, wenn konsequent einheimische Produkte gekauft werden. Hier sind die Preise nahezu überall auf den Inseln gleich niedrig und weit unter denen in Deutschland. Bei den alkoholischen Getränken sind wegen der speziellen Steuerpolitik auf den Philippinen besonders Bier und Rum aus einheimischer Produktion preiswert und für umgerechnet nicht mehr als ein paar Cent bzw. Euro pro Flasche erhältlich. Bei Textilien lässt sich oft handeln, und zwar nicht selten um bis zu 50 Prozent Preisnachlass. Teurer sind Importartikel wie Shampoo, Waschmittel oder Toilettenpapier nach europäischem Standard. Wer darauf Wert legt, muss auf den Philippinen tief in die Tasche greifen und oft mehr dafür bezahlen als in einem deutschen Drogeriemarkt. Das Benzin für Auto oder Moped ist erheblich billiger als in Deutschland und der Preis liegt bei rundgrechnet 80 Cent pro Liter.

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