Über acht Millionen Einwohner zählt New York und sie ist damit die größte Stadt der USA. Viele Menschen träumen davon, für immer dort zu leben. Doch es ist gar nicht so einfach in New York eine feste Arbeitsstelle zu finden. Wer nach New York auswandern möchte, der kann nicht einfach in den Flieger steigen und dort ein neues Leben beginnen. Wie überall in den USA braucht man auch in New York eine Green Card oder eine Anstellung bei einer deutschen Firma.
Für einen deutschen Arbeitgeber nach New York
Der wahrscheinlich einfachste Weg nach New York führt über eine sogenannte Expat-Stelle. Hierbei wird der Arbeitnehmer im Auftrag eines deutschen Unternehmens nach New York geschickt. Diese Stellen sind heißbegehrt und werden in der Regel zunächst firmenintern ausgeschrieben. Sollte sich kein geeigneter Bewerber finden, erscheinen die offenen Stellen auch auf den Firmenwebseiten. Gesucht werden Fachkräfte aus allen Bereichen, da sich eine Vielzahl deutscher Firmen (42 Firmen / Stand 2009) in New York angesiedelt haben. Das Online-Portal germany-usa.com zeigt freie Stellen deutscher Unternehmer in New York an. Welche Firmen in New York ansässig sind, kann man bei der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer erfragen. Eine weitere empfehlenswerte Seite ist kooperation-international.de. Auch hier erfährt man, welche deutsche Firmen in New York tätig sind. Hilfreich ist auch die offizielle Regionalgruppe von Xing: “Xing New York“. Im Forum finden sich zahlreiche Stellenangebote-/gesuche.
In den USA gibt es zahlreiche Online-Jobbörsen. Das Angebot der einzelnen Seiten ist verschieden. In der Regel kann man in den Stellenanzeigen blättern und einen eigenen Lebenslauf erstellen. Dieser kann dann kostenlos online gestellt werden und ist für Personalabteilungen und Recruiter einsehbar. Besteht Interesse, dann wird man sich umgehend bei Ihnen melden.
Hier findet man Job-Angebote in New York und kann seinen Lebenslauf veröffentlichen:
Jobagenturen, Karriereberater und Recruiter
In den USA ist es durchaus üblich für die Jobsuche eine Karriereberatung zu beauftragen. Diese Agenturen entwickeln aus ihrem Lebenslauf eine Marketingstrategie und vermarkten Ihre bisherige Karriere. Gerade in Führungspositionen ist diese Art der Jobsuche üblich. Allerdings werden viele Karriereberater erst bei einem Gehalt von 50.000 Dollar im Jahr tätig. Zudem ist die Jobvermittlung nicht ganz billig. Der Basis-Service beinhaltet eine Optimierung des Lebenslaufes und die Weitergabe oder Vorlage in der Personalabteilung. Die Kosten dafür liegen bei knapp 7500 Dollar. Weitere Leistungen, wie Typberatung oder Training für das Vorstellungsgespräch müssen gesondert bezahlt werden. Trotz der hohen Kosten gibt es keine Job-Garantie! Einige Recruiter arbeiten kostenlos für Arbeitsuchende. Hier werden die Kosten vom Arbeitgeber getragen. Die Leistungen und Kosten sind abhängig von der Berufsgruppe und des Arbeitsortes.
Recruiter und Karriereberater in Ney York:
Ohne Green Card kaum Chancen
Bewerber ohne Green-Card haben kaum Chancen in New York einen Job zu finden. Lediglich hochqualifizierte Kräfte können ein H1B-Visum beantragen. Vorausgesetzt wird mindestens ein Studium, Berufserfahrung, Englischkenntnisse und finanzielle Rücklagen. Aber auch hier ist die Anzahl der Visa begrenzt. Wer in New York arbeiten will, der sollte sich daher auf ein „Expat-Jobangebot“ bewerben oder Green-Card-Lotterie spielen.
Das müssen Bewerber wissen
Manche Bewerber gehen mit falschen Einstellungen nach „Big Apple“. Die Arbeitszeiten sind auch für Deutsche sehr hart. Die Wochenarbeitszeit liegt bei 50 Stunden. Job-Anfänger erhalten im ersten Jahr keinen Urlaub. Die Mieten sind sehr teuer und meist können Normalverdiener sich nur eine Wohnung in den Vororten oder in New Jersey leisten. In New York kann man nur schwer Kontakte knüpfen. Gerade „Expat-Jobber“ bleiben unter sich.
Ähnliche Beiträge:


{ 11 comments… read them below or add one }
Sehr informativ! Gut gemacht! Werde mir erlauben einen Link auf meiner Webseite einzubauen.
Grüße from germany aus Braunschweig
Vielen Dank und viele Grüße
Wo ist hier Südamerika? Von Argentinien über Brasilien Uruguay bis Venenzuela? Habe selbst dort so ” einige ” Jahre verbracht.
Beiträge erwünscht?
Saludos, with compliments …
Hallo,
wir arbeiten daran!
Gerne kannst Du auch Gastblogger werden.
Wir würden uns freuen. Falls Interesse besteht einfach melden.
Viele Grüße
Okay, ab Freitag könnt Ihr Beiträge haben. Wie, wann und so weiter?
Habe Südamerika fast zehn Jahre bereist und bearbeitet.
Einfach anmelden als co-Autor?
Saludos …
” Don Ernesto “, Gerd Bewersdorff oder DER Allrounder
Hallo Gerd,
bitte schick mir deinen Artikel zu, alles weitere können wir dann per Email besprechen:
Email an: r.hellstern(at)gmx.de
Vielen Dank
Rainer
Okay, brauche noch etwas Zeit. einfach zu viele mit meiner Webseite zu tun. Werde hier von Usern ” überollt ” …
Sie wollen also auswandern? So nach Beiträgen wie im Fernsehen – mit 4000 Euro in der Tasche? Ohne Job, aber Kind und ” Kegel ” am ” Hals ” ? Sprachkenntnisse gegen Null oder nur nach Wörterbuch? Und noch erfreulicher – das Land kennen Sie nur vom ” Hörensagen, Träumen im Bekanntenkreis oder gerade vom Urlaub? Aus dem Internet ? Oder irgendwelche Tips – zum Beispiel von der Arbeitsagentur? Glückwunsch: Sie können gleich zu Hause bleiben oder vorsorglich Ihren Hartz IV Antrag erneuern – oder anschließend Insolvenz beantragen. Oder Sie haben ca. 5 Millionen cash für Ihr Lebensalter …
Beispiel Argentinien oder Südamerika: Was brauche ich da? Minimum 100.000 Dollar in bar, hinterlegt auf der dortigen Staatsbank. Oder einen Job – zum Beispiel VW-Buenos Aires. Mindestens ein Jahr! Krank? Ein Zahn ziehen kann Sie bis zu 500 Dollar kosten. Arbeitslos – Sozialhilfe? Wenn Sie keinen Dollar mehr in der Tasche haben, wird Sie die Bevölkerung gerne ” vergewaltigen “. Denken Sie immer daran: Allein das Flugticket für – je nach dem – 1000 Dollar, entspricht oft einem ” Jahresverdienst ” der Argentinos, Brasileros, Uruguaos usw. Für die sind Sie automatisch reich.
Demnächst hier autentische Stories vom Allrounder – der – trotz aller Schwierigkeiten – dieses Land und den Kontinent, lieben und schätzen gelernt hat.
Nach dem Motto: ” einmal um die halbe Welt – und die Taschen voller Geld ” ?
Sey you later, saludos, hola que tal muchacho …
Sind Sie zum ersten Mal in Buenos Aires – Senor Allrounder?
” Athena ” antworte sie – also eine ” Senorita “. Sagen Sie doch einfach Athena – die Göttin der Weisheit, nicht wahr? Sie lächelte – und die Göttin des Krieges. Damit erntete sie bei mir ein leicht betretendes Schweigen. DER Allrounder lehnte sich in die Polster des wackligen Taxis zurück – und schon ging es zügig in Richtung Stadtzentrum.
Rings um sie träumten dreizehn Millionen Portenos, die Einwohner von Buenos Aires, inbrünstig von einer Stadt, die es nicht mehr gab. Achtzig Jahre zuvor war ihre Stadt eine der reichsten der Welt gewesen, ein Tummelplatz für Lebemänner und Tangotänzer, der zur Legende wurde. Eine Stadt der Bordelle und Opernsäle, der Paläste von Weizen- und Viehbaronen, der Ganoven mit locker sitzenden Messern, von Seide und Silber, von Schlachthöfen und Karossen. Eine Stadt, die es an Strahlkraft und Wohlstand mit den vornehmsten Metropolen Europas aufnehmen konnte. Diese Stadt war verloren, nach fünfzig Jahren Diktatur bankrott, korrumpiert und ausgeplündert. Trotzdem hatte sich sich bei aller Schäbigkeit ihrer heruntergekommenen Straßen eine betörende Pracht bewahrt.
Es war eine Stadt der schönen Menschen. Durch ihre Straßen strömten Berliner und Venezianer, Briten, Basken und Polen mit hellen, europäischen Gesichtern, aus denen dunkel die Augen der Anden hervorblitzten. Kindern von Kriegsverbrechern mischten sich mit den Kindern ihrer Opfer, Indianer mikt den Nachkommen ihrer grausamen Eroberer, und stets schwebten unsichtbar die dreißigtausend Opfer der Diktatur über ihnen, die ” Verschwundenen ” , von denen weder Gesichter noch Körper geblieben waren.
Sie glauben das alles nicht? Okay – dann wandern Sie mal aus ….
… der Allrounder hatte das vor – das Auswandern. Aber wie das so ist, erst einmal Erfahrungen sammeln, Land und Leute, Sitten und Gebräuche ” erforschen “. So tastet er sich langsam ran in Buenos Aires – und lernt die Comisaria von Miguel Fortunato ( vorher Kontakt bei einem Cafe negro ) kennen. Sie befand und befindet sich auch noch heute, in einem dreistöckigem Gebäude in Ramos Mejia. Obwohl es von hier bis zur Stadtgrenze von Buenos Aires noch gute zwanzig Kilometer waren, erfreute sich der Ort mit seinem florierenden Geschäftszentrum, das sich über fünf Straßenzüge erstreckte, eines gewissen Wohlstands. Gutbürgerliche Wohnsiedlungen breiteten sich immer weiter ins Umland aus. Je größer die Entfernung vom Zentrum, desto kleiner die Häuser, die sich hinter mit Glasscherben gespickten Mauern duckten. Dort spielte sich das bescheidene Leben der Arbeiterschicht ab, und das hieß seit einem Jahrzehnt: den Gürtel enger schnallen. Die Einkommen sanken stetig, immer mehr Fabriken wurden stillgelegt. Seit Präsident Menem, dieser Clown und Dieb ( eventuell Ähnlichkeiten zur heutigen Politikerklasse in Deutschland ? ) , vor zehn Jahren an die Macht gekommen war, hatten – mit Ausnahme der Reichen – alle Schichten gegen den gesellschaftlichen Abstieg zu kämpfen ( die sogenannte Mittelschicht ist heute in Argentinien verschwunden ).
Die Brigada de Investigaciones in Ramos Mejia galt als ausgesprochen lukrativ. Es herrschte kein Mangel an gestohlenen Autos, Drogenhändlern und illegalen Lotterien, und es gab ein weitverzweigtes Netz organisierter Erpresserbanden, die allwöchentlich bei Straßenhändlern, kleinen Geschäftsleuten und den wenigen noch verbliebenen Fabriken Schutzgelder abkassierten. Das waren die klassischen Geschäfte, aber ein guter Comisario konnte seine Gewinne noch um ein vielfaches erhöhen, indem er Akten verschwinden ließ, Kriminelle auf freien Fuß setzte, Flüchtige laufen ließ oder nur solche gesuchten Verbrecher festnahm, aus denen noch ein paar Pesos extra herauszuquetschen waren. Fortunato führte eine Liste dieser Unglücksraben, die nach dem Rotationsprinzip festgenommen und gemolken wurden. In einem guten Monat nahm die Brigada vielleicht 100.000 US-Dollar ein. Fortunato verteilte das Geld nach einer genau festgelegten Formel: ein Viertel behielt er für sich, ein Viertel ging an die Eintreiber, und die letzten beiden Viertel bekam sein Chef.
Was sagt uns das? Als Auswanderer grundsätzlich immense Vorsicht vor der einheimischen Polizei.
Glauben Sie alles nicht? Na dann wandern Sie doch aus oder fangen endlich an zu allroundern. Fortsetzung folgt …
AUSWANDERER GESUCHT!!!!!
Ihr habt vor auszuwandern und Interesse daran eure Erfahrungen mit andern zu teilen, und dabei noch ein Startguthaben (1000-2000€) zu verdienen, dann meldet euch schnellstmöglich bei uns per Mail!!!
Für ein neues TV- Format auf Vox suchen wir noch authentische Menschen die auswandern möchten. Es handelt sich um eine Sendung, die journalistisch u dokumentarisch mit dem Thema und den Menschen respektvoll umgeht und nicht um ein Boulevard Verriss.
Paare, Familien oder starke Persönlichkeiten die den Schritt in eine neue Zukunft wagen und Deutschland verlassen wollen. Das Fernsehteam würde euch bei diesem Schritt gern begleiten.
Anforderungen:
- Auswanderung im nächsten halben Jahr geplant
. Ihr werdet von Beginn an mit der Kamera begleitet. Es wird eurer Leben und Abschied in Deutschland gefilmt und der Neubeginn im fremden Land. Die Drehtage werden mit einer Aufwandsentschädigung vergütet (ca 1000-2000.-€) Es müssen alle (gefilmten Personen) mit dem Dreh einverstanden sein.
Wenn Ihr Interesse habt, dann schreibt uns bitte zurück mit folgenden Angaben:
- Namen, Alter, Adresse, Telefonnummer
- Fotos der Familienmitglieder
- In welches Land wird ausgewandert und warum?
- Was macht euch besonders?
- Wart Ihr bereits in eurem Wunschland und was habt Ihr da gemacht?
- Was wollt Ihr beruflich in eurem Wunschland machen?
Bei Fragen einfach melden, ansonsten freuen wir uns auf jede Menge Bewerbungen! Die Bewerbungen bitte an folgende Mailadresse:
casting.auswandern@googlemail.com