Immobilienkauf in Florida

Carina31.08.2009 in Länder

Florida bezaubert Besucher mit kilometerlangen Sandstränden und 365 Tage Sonnenschein im Jahr. Jährlich lassen sich Auswanderer im Sunshine-State nieder oder kaufen sich hier eine Immobilie. Doch wer hier Haus- oder Wohnungsbesitzer werden will, der muss über das nötige Kleingeld verfügen. Der eigentliche Erwerb stellt kein großes Problem dar. Wer sich allerdings mit den örtlichen Gepflogenheiten nicht wirklich auskennt, der sollte sich an eines der vielen Immobilien-Büros wenden.

Die Auswahl an Immobilien ist riesig

Ob eine traumhafte Villa mit Meerblick oder einfach nur eine kleine Angelhütte mit Steg, in Florida werden alle Arten von Immobilien unter die Leute gebracht. Manche Wohnungen sind gerade mal 30 qm groß und es gibt luxuriöse Villen, die erst bei einer Wohnfläche von 400 qm beginnen. In ganz Amerika werden übrigens alle Reihenhäuser und Doppelhaushälften als Villa bezeichnet.

Immobilie in Florida kaufen

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Das Besondere beim Kauf einer Eigentumswohnung

In Bezug auf den Erwerb einer Eigentumswohnung gelten in Amerika andere Richtlinien als in Deutschland. In der Regel erwirbt der Käufer ein „Condominium“. Dabei handelt es sich um die Mitgliedschaft in einer Eigentümergemeinde. Solche Gepflogenheiten gelten meist beim Kauf einer Wohnung, die sich in einem Gebäudekomplex befindet. Dem Käufer wird dadurch ein Stimmrecht zugesprochen. Bei den Eigentümerversammlungen besteht allerdings eine Anwesenheitspflicht.

Immobilienmakler

Beim Verkauf oder Erwerb von Immobilien ist es in den USA durchaus üblich, einen Makler hinzuzuziehen. Alle Makler haben staatliche Prüfungen abgelegt und die meisten verfügen sogar über staatliche Lizenzen. Auswanderer oder Investoren, die nur über geringe Sprachkenntnisse verfügen, sollten in jedem Fall einen Makler beauftragen. Makler arbeiten immer auf Provisionsbasis.

Kredite, Finanzierungsmöglichkeiten und Regeln

Für den Kauf einer Immobilie ist immer ein Startkapital erforderlich. In der Regel sollte man mindestens 40 % an Eigenkapital zur Verfügung haben, da die Banken ansonsten keinen Kredit gewähren. Für Auswanderer, die im Besitz einer Green Card sind, reicht ein Eigenkapital von 20 % meist schon aus. Zum Erhalt eines Kredites müssen zahlreiche Papiere vorgelegt werden. Dazu gehören alle Nachweise über bereits vorhandenen Besitz, Steuerbescheide, Auszüge von Girokonten und Kreditkartenkonten. Green Card-Besitzer können unter Umständen in den Genuss von staatlich geschützten Darlehen kommen. Diese sind mit sehr guten Konditionen verbunden.

Zusätzliche Kosten

Beim Kauf einer Immobilie werden neben dem Kaufpreis noch weitere Kosten fällig. So muss zum Beispiel für die notarielle Anerkennung von Übertragungsurkunden eine Gebühr bezahlt werden, die sich am Verkaufspreis orientiert. Ferner werden auf den Kreditbetrag immaterielle Steuern erhoben und zum Teil werden auch örtliche Abschlusskosten fällig. Die einmaligen Zusatzkosten belaufen sich auf etwa 2 – 6 % des Kaufpreises. Manchmal werden auch jährliche wiederkehrende Gebühren für Sicherheitsdienste erhoben!

Augenblickliche Situation

Überall in den USA sind die Immobilienpreise im Keller. Auch in Florida fallen die Preise weiter und Experten gehen davon aus, dass die Talsohle noch lange nicht erreicht ist. In einigen Gebieten sind die Preise um fast 40 % gefallen. Mittlerweile liegen sie im Preisbereich von 2003. Hier lässt sich im Moment ein gutes Schnäppchen machen.

2 Comments on “Immobilienkauf in Florida”

  1. Als Käufer empfiehlt es sich in jedem Fall – unabhängig von den Sprachkenntnissen – einen eigenen Immobilienmakler hinzuzuziehen. Der Käufermakler wird vom Verkäufer bezahlt, so dass hierduch keine zusätzlichen Kosten entstehen. Nur so hat man mit Sicherheit einen erfahrenen Partner, der ausschließlich die eigenen Interessen vertritt.

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