Deutsche Ärzte laufen in Arabien ins Verderben

Carina28.03.2010 in Arbeiten im Ausland

Was ausgewanderten deutschen Ärzten in den Vereinigten Arabischen Emiraten alles widerfährt klingt wie aus einem schlechten Film. Das berichtet zumindest die renommierte Ärztezeitung. Für einige Ärzte endete der Auswanderungstraum von Dubai im Gefängnis. Andere wiederum verloren sechsstellige Eurobeträge. Wer als Arzt in die Vereinigten Arabischen Emirate auswandern will, der sollte sich vorher kundig machen. Ohne Arbeitslizenz darf man gar nicht praktizieren. Deshalb ist Vorsicht geboten, wenn man zuvor feste Mietverträge unterzeichnen soll. Wer später die Lizenz nicht erhält, der bleibt auf den Mietkosten sitzen. Diese sind nicht unerheblich. In Dubai werden Jahresmieten von weit über 100 000 Euro verlangt. Auch die ausgeschriebene Stelle sollte man genauer unter die Lupe nehmen, damit man später keine bösen Überraschungen erlebt. Der Begriff „clinic“ steht nämlich nicht für eine uns bekannte große Klinik, sondern für eine private Arztpraxis. Wer hier tätig werden will, der kann nur private Patienten behandeln. Für Mitglieder des staatlichen Gesundheitswesens ist der Zugang zu diesen Praxen nicht möglich.

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