Die Schweiz gehört zu den beliebtesten Auswanderungszielen der Welt. Das Land leidet schon seit langem unter einem Fachkräftemangel. Ausländische Arbeitnehmer werden gesucht. Das hört sich vielversprechend an, aber im Alltag sieht die Situation ganz anders aus. Viele Schweizer haben von den Einwandern die Schnauze voll. In allen Schichten steigt das rechtsradikale Gedankengut. Einwanderer stoßen beruflich und privat an Grenzen, wenn es um die erfolgreiche Immigration und Integration geht. Trotzdem sind die Stellen aufgrund der hohen Löhne und den Naturschönheiten des Landes immer noch begehrt.
Arbeiten in der Schweiz – Der Umgang mit der Krise
Auch die Schweiz hat die Weltwirtschaftskrise zu spüren bekommen. Doch im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern, hat das Alpenland die wirtschaftlichen Schwierigkeiten schneller und besser in den Griff bekommen. Das Bruttoinlandsprodukt ist stabil geblieben. Auch die Binnenwirtschaft hielt der Krise stand. Trotzdem stiegen die Arbeitslosenzahlen zeitweilig an. Am schwersten getroffen wurde die Industrie und das Dienstleistungsgewerbe. Hier gingen vor allem in der Uhrenherstellung und im Bereich Gastronomie Arbeitsplätze verloren. Seit Frühjahr 2010 nimmt die Zahl der offenen Stellen wieder zu und gleichzeitig befinden sich die Arbeitslosenzahlen im Sinkflug. Ausländische Bewerber werden wieder verstärkt gesucht. Siehe auch Auswandern in die Schweiz.
Arbeiten in der Schweiz im Bereich Gastronomie
Viele Jobs in der Gastronomie sind saisonabhängig und werden nur für die Sommer- und Wintermonate vergeben. Generell gilt aber, dass man im Winter eher einen Job findet als im Sommer, da die Schweiz mehr auf den Wintersport spezialisiert ist. Wer nur eine Saison in der Schweiz arbeiten will, sollte immer die Wintersaison vorziehen, denn für die Winterzeit werden mehr Kräfte gesucht als für die Sommersaison. Zudem liegt der zusätzliche Trinkgeldverdienst höher. Das sagen zumindest Angestellte, die das ganze Jahr über in der Gastronomie arbeiten. Im Sommer kommen fast ausschließlich Wanderer in die Schweiz. Die kümmern sich meist selber um ihre Verpflegung und geben viel weniger Trinkgeld. Im Bereich Gastronomie werden in erster Linie Kellner, Bediener und Köche gesucht. Hinzu kommen noch ungelernte Kräfte, wie zum Beispiel Spüler oder Reinigungskräfte. Wer einen Gastro-Job in der Schweiz sucht, kann sich bei Gastronet Schweiz umsehen. Dieses Internet-Portal vermittelt kostenlos Fachkräfte im Bereich Gastronomie.
Arbeiten in der Schweiz im Bereich Tourismus und Hotel
Die Schweiz ist Sommer wie Winter ein beliebtes Touristenziel. Daher mangelt es auch in diesem Bereich an geeigneten Bewerbern. Im Bereich Hotel werden vom Hoteldirektor bis hin zum Zimmermädchen Fachkräfte gesucht. Hinzu kommen noch zahlreiche offene Helferstellen, wie zum Beispiel Reinigungspersonal, Küchenhelfer, Spüler oder Mitarbeiter in der Hotelwäscherei. Für die Saison werden zusätzliche Mitarbeiter befristet angestellt. Ferner suchen großen Hotels und Touristikunternehmen Animateure. Mehr Informationen gibt es unter Jobs als Animateur. Im Bereich Hotel werden Kenntnisse in verschiedenen Fremdsprachen, eine sehr gute Ausbildung und Berufserfahrung erwartet.
Arbeiten in der Schweiz in den Nobelskiorten
Es ist sicherlich ein Traum in Gstaad oder Sankt Moritz zu arbeiten, denn schließlich wedeln hier Mitglieder der europäischen Königshäuser ebenso die Pisten herunter wie beliebte Sportler und Schauspielgrößen. In der Wintersaison wird es voll in den Schweizer Nobelskiorten und entsprechend viele Saisonkräfte und dauerhafte Mitarbeiter werden eingestellt. Doch trotz der offenen Stellen ist in diesen Orten der Zugang zum Arbeitsmarkt schwer. Viele Fachkräfte sind alteingesessen und kommen regelmäßig in den Wintermonaten zum Arbeiten in die Schweiz. Wer zuvor noch nie in der Schweiz gearbeitet hat, sollte versuchen über ein Praktikum eine feste Stelle zu ergattern. Arbeitserfahrung in der Schweiz und in Wintersportorten sind meist Grundvoraussetzungen, um überhaupt eine Chance zu erhalten. Ohne gute Kontakte geht gerade in den Nobelskiorten nur wenig. Daher sollte man beispielsweise bei einem Urlaub entsprechende Kontakte knüpfen. Sollten Sie zuvor schon einmal für größere Hotelkonzerne gearbeitet haben, dann nutzen Sie auch diese Kontaktschiene. Viele Unternehmen unterhalten auch Häuser in der Schweiz und stellen eventuell die ersten Kontakte her. Doch auch mit den entsprechenden Kontakten sind die Anforderungen sehr hoch. In der Schweiz herrscht Sprachenvielfalt. Wer hier arbeiten will, sollte so viele Fremdsprachen wie nur möglich sprechen. Englisch und Französisch sind meist Grundvoraussetzung, um überhaupt in den engsten Kreis der Bewerber zu kommen. Viele Personalchefs fordern zusätzliche Kenntnisse in der italienischen Sprache. Darüber hinaus muss man über eine erstklassige Ausbildung verfügen. Idealerweise kann man Berufserfahrungen in weltweit führenden Spitzenhotels und Restaurants vorweisen. Auch auf Allgemeinbildung und Knigge wird großen Wert gelegt. Auf dem Portal Sankt Moritz Jobs kann man sich nach offen Stelle in Sankt Moritz umsehen.
Arbeiten in der Schweiz im Bereich Medizin
Die Stellenangebote für Ärzte und medizinisches Pflegepersonal ist gegenüber 2007 zwar deutlich zurückgegangen, aber trotzdem sind die Jobchancen ziemlich gut. Die offenen Stellen sind in erster Linie von der Region abhängig. In städtischen Gebieten werden mehr Ärzte und Pflegekräfte gesucht, als auf dem Land. In den Kantonen Uri, Graubünden und Appenzell ist die Nachfrage in den letzten Monaten etwas angestiegen. Ferner gibt es Job-Sharing und Vertretungsangebote. Offene Stelle findet man unter anderem unter Treffpunkt Arbeit Schweiz und Medizin Schweiz. Siehe auch Hausärzte wandern ab und Deutsche Mediziner wandern aus.
Arbeiten in der Schweiz im IT-Bereich
Die Informationstechnologie hat auch in der Schweiz Einzug gehalten. Selbst in der Landwirtschaft und im Bereich der Viehhaltung finden modernste Techniken Anwendungen. Doch Geräte alleine reichen nicht aus. Es mangelt auch an Menschen, die diese Geräte entwickeln und verbessern können. Fachkräfte aus dem gesamten IT-Bereich haben in der Schweiz beste Berufschancen. Auch Internet-und Webspezialisten finden schnell einen Job (viele Jobangebote gibt es zum Beispiel hier).
Arbeiten in der Schweiz im Bereich Marketing
Wie in vielen anderen europäischen Ländern fehlen auch in der Schweiz Fachkräfte aus dem Bereich Werbung und Marketing. Gesucht werden Internetexperten, wie zum Beispiel Programmierer oder Webdesigner. Auch im Bereich SEO und Social Media mangelt es an geeigneten Bewerber. Vereinzelt werden auch Texter und Online-Redakteure gesucht. Wer fundierte Kenntnisse im Bereich Online-Marketing mitbringt, findet in der Schweiz schnell einen gutbezahlten Job.
Arbeiten in der Schweiz – Jobsuche
Es klingt absurd, aber selbst in Zeiten der modernen Technologie und Datenkommunikation, werden viele Jobs in der Schweiz noch über private Kontakte vergeben. Einige Arbeitgeber schreiben die Stellen erst gar nicht aus, sondern suchen ganz gezielt über die Kontakte der Mitarbeiter. Daher sollten jegliche Kontakte in die Schweiz aufgefrischt und für die Jobsuche genutzt werden. Wer schon ab Deutschland suchen möchte, der sollte sich in auf derJobbörse der Arbeitsagentur, der Jobbörse der schweizerischen Arbeitsverwaltung oder bei Eures umsehen. Initiativbewerbungen sind in der Schweiz gerne gesehen und führen nicht selten zum gewünschten Erfolg. Firmenadressen gibt es bei der Deutsch-Schweizerischen Industrie-und Handelskammer oder in den Gelben Seiten Schweiz.
Arbeiten in der Schweiz – Löhne und Gehälter
Die Löhne in der Schweiz gehören im internationalen Vergleich zu den weltweit höchsten. Landesspezifisch gibt es große Unterschiede. Die höchsten Löhne werden in Basel, Zürich und in der Nordwestschweiz gezahlt. Den geringsten Lohn erhalten Arbeitnehmer im Tessin. Für einige Branchen gibt es festgelegte Mindestlöhne. Einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn gibt es nicht. Angaben und Information zu Löhnen und Gehältern und eine Lohnstatistik gibt es bei der Schweizerischen Eidgenossenschaft.
Arbeiten in der Schweiz – Die Situation von Frauen
Die Gleichberechtigung von Männer und Frauen ist seit 1981 in der Verfassung verankert. Sieben Jahre später wurde sogar ein eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frauen und Männer eingerichtet. 1996 trat ein Gesetz zur Gelichstellung in Kraft, dass jegliche Form der Diskriminierung im Bereich Erwerbsarbeit verbietet. Das sind auf den ersten Blick ideale Voraussetzungen, doch leider sieht die Realität etwas anders aus.
Die Löhne von Frauen liegen im Vergleich mit den männlichen Kollegen deutlich darunter. Das gilt auch bei vergleichbaren oder identischen Tätigkeiten. In höheren Positionen liegen die Löhne für Frauen sogar noch geringer. Das liegt daran, dass diese Löhne individuell als eine Art Paket gestaltet werden. Die Grundvergütung ist fast gleich. Sämtliche Zusatzleistungen und leistungsbezogene Mehrvergütung sind bei männlichen Angestellten allerdings deutlich höher. Auch Prämien und Provisionen fallen für Frauen meist viel kleiner aus. In Führungspositionen arbeiten nur wenige Frauen.





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Hallo,
toller Artikel zum Thema Arbeiten in der Schweiz! Wenn Ihr euch verstärkt für Arbeits- und Ausbildungsfragen in der Schweiz/Graubünden oder allgemein in den Alpen interessiert besucht mal den European JobGuide http://www.european-jobguide.eu
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- Sonstige Informationen zum Leben und Arbeiten in den Alpen
Schaut einfach rein. Ich denke es ist sehr informativ.
Viele Grüße
Team European JobGuide Alpen
Ja, danke für den Tipp!
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