Arbeiten in China

Carina14.08.2009 in Länder

Neidisch blicken wir nach Asien herüber. Die aktuellen Wirtschaftsdaten aus China zeigen, dass das Land im Aufbruch ist. Finanzexperten sehen in China mittlerweile einen Hoffnungsträger für die gesamte Weltwirtschaft. Immer mehr ausländische Firmen und darunter auch zahlreiche deutsche Unternehmen investieren in Asien oder lassen dort produzieren. Gerade in China fehlt es an Fachkräften. Hier bieten sich erstklassige Chancen für Auswanderungswillige.

Es mangelt an qualifizierten Kräften

Die Angst vor Armut treibt sie in die Städte. Jeden Tag kommen Menschen aus den ländlichen Gebieten, um in Shanghai oder Peking eine gut bezahlte Arbeit zu finden. Sie haben oft keine fundierte Schulbildung und schon gar keinen Beruf erlernt. Ihre Karriere beginnt meist in den Produktionsstätten der ausländischen Firmen. Es gibt billige Arbeiter im Überfluss, aber leider viel zu wenige Fachkräfte. Neben fehlenden Kenntnissen des asiatischen Marktes, ist die Sprache eine große Hürde, denn nur wenige Chinesen sprechen Englisch.

Unternehmen suchen dringend Mitarbeiter und geben Hilfestellung

Deutsche Unternehmer wissen, wie schwer es ist, Mitarbeiter für einen Aufenthalt in China zu bewegen. Viele Menschen fürchten sich vor der asiatischen Kultur und haben große Probleme mit der Mentalität der Chinesen. Zudem stehen viele Bewerber der schwierigen Menschenrechtssituation skeptisch gegenüber. Deutsche Firma, die Mitarbeiter für China suchen, wollen endlich aufräumen mit den Klischees und künftige Arbeitnehmer Schritt für Schritt mit dem asiatischen Arbeitsumfeld und den Menschen vertraut machen. Geeignete Bewerber werden von Chinesen und China-Kennern bereits in Deutschland geschult. Sie erfahren alles über das Land, Verhaltensweisen, Geschäftsknigge und erhalten viele Tipps. Große Unternehmen schicken Bewerber sogar vorab nach China und lassen sie einige Wochen zur Probe arbeiten. Vor Ort warten erfahrene Mitarbeiter und für die erste Zeit werden Dolmetscher zur Verfügung gestellt.

Die Sprache ist das größte Problem

Nur ganz wenige Chinesen sprechen Englisch. Oft ist die Fahrt vom Flughafen in die Stadt schon zum Scheitern verurteilt, weil es unüberwindbare Verständigungsprobleme gibt. Sollte der zukünftige Arbeitgeber keinen Dolmetscher zur Verfügung stellen, so empfiehlt sich die Mitnahme eines Bilderwörterbuches. Auch wichtige Adressen sollten in chinesischer Schrift bei sich geführt werden. Im Notfall legt man einem Taxifahrer die Adressen vor und wird an die richtige Stelle transportiert.

Ein offenes Wort

China bemüht sich und hat viele Reformen auf dem Weg gebracht, die demokratischen Ursprungs sind. Doch das Land ist und bleibt kommunistisch regiert. Wer in China dauerhaft leben und arbeiten will, der wird auch mit den vielen Problemen, die das Land offensichtlich hat, konfrontiert werden. Ausländische Unternehmen kämpfen tagtäglich und manchmal machtlos gegen Produktpiraterie und Korruption an. Auch die starre Bürokratie ist nicht immer nachvollziehbar. Selbst Investoren müssen große Hürden nehmen, um ein Mitarbeitervisum zu erhalten.

Hier gibt es Jobs in China:

www.jobs.chinaweb.de

Weitere wichtige Adressen zum Auswandern oder Arbeiten in China:

Chinesische Botschaft: www.china-botschaft.de
Institut für Asienstudien: www.giga-hamburg.de
Video – In 60 Tagen durch China (1/2) Von Harbin auf das Dach der Welt

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