Als Rentner nach Brasilien auswandern – Sonne genießen am Zuckerhut

Rainer9.01.2014 in Rente im Ausland

Brasilien ist als Auswanderungsziel auch für Rentner und Pensionäre interessant. Von den gelockerten Einreisebestimmungen profitieren vor allem wohlhabende Rentner:

Dauervisum

Rentner und Pensionäre mit einer monatlichen Rente von mindestens R$ 6.000,- (dies entspricht ca. 1.800 Euro) können ein Dauervisum für Brasilien beantragen. Wer die R$ 6.000 nachweisen kann, kann dann auch zwei Angehörige (wirtschaftlich abhängige Personen) mitnehmen. Diese erhalten dann ebenfalls ein Dauervisum. Für jede weitere Person muss man zusätzlich R$ 2.000,- monatlich nachweisen. Der Visumsantrag muss beim nächsten brasilianischen Konsulat gestellt werden. Für den Antrag erforderlich ist die Rentenbescheinigung der Behörde des Heimatlandes sowie eine Bescheinigung der Bank, in der die monatliche Summe von R$ 6.000 Euro bestätigt wird.

Touristenvisum

Seit dem 01.10.2012 existiert ein Abkommen zwischen der EU und Brasilien, touristische Aufenthalte von bis zu drei Monaten sind für deutsche Staatsbürger ohne Visum möglich. Voraussetzung ist der noch mindestens sechs Monate gültige Reisepass.  Wer also nur in Brasilien überwintern möchte, benötigt nicht unbedingt ein Visum. Erst bei Aufenthalten von über 90 Tagen ist ein Visumsantrag notwendig.

Krankenversicherung

Da zwischen Deutschland und Brasilien kein Sozialversicherungsabkommen existiert, sollten Auswanderer eine Krankenversicherung vor Ort in Brasilien abschließen oder noch einfacher, in Deutschland eine private Langzeit Auslandsreisekrankenversicherung.

Beliebte Ziele für Rentner

Das beliebteste Reiseziel in Brasilien ist Rio de Janeiro. Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der zweitgrößten Stadt des Landes sind der sogenannte Zuckerhut, ein fast 400 Meter hoher Granitfelsen und die riesige Christusstatue, die mit ausgebreiteten Armen scheinbar über die Stadt wacht. Auch die weltberühmten Strände Copacabana und Ipanema sollte man sich in Rio de Janeiro auf keinen Fall entgehen lassen. Eine der Hauptattraktionen in der Stadt ist der Karneval, der offiziell am Freitag vor Aschermittwoch beginnt. Dabei gehört die Parade der Sambaschulen zu den größten Umzügen der Welt.

Ebenfalls beliebt bei Rentnern ist der Süden Brasiliens im Bundesstaat Santa Catarina. Rund um die Städte Florianópolis und Blumenau leben sehr viele Deutschstämmige Auswanderer. In Blumenau gibt es sogar jährlich ein Oktoberfest!

Wer sich vor allem für Strandurlaub interessiert, Die Küsten- und Hafenstadt Recife im Osten Brasiliens zeichnet sich durch seine weitläufigen Atlantikstrände aus, die jährlich tausende Badetouristen aus der ganzen Welt in ihren Bann ziehen.

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6 Comments on “Als Rentner nach Brasilien auswandern – Sonne genießen am Zuckerhut”

  1. Ich lebe schon über 10 Jahre in Belmonte (kleinere Stadt) in Bahia in der Nähe von Porto-Seguro.Bin Rentner habe mit einer jungen Frau auch ein Kind das 6 J. alt wird.Alles in Allem gesehen ist Bahia ein Schrottland.Die Menschen dort sind im denken noch stehengeblieben wie zur Kolonialzeit.Betrug, stehlen und lügen ist schon ein Teil deren Kultur.Wenn ich einem Menschen was Schlechtes wünsche,sage ich Ihm,wandere nach Brasilien aus.Ich bin noch dort,weil ich meine Familie liebe und für einen Neuanfang mit bald 71 J. eben schon zu alt bin.Ich seber kann nicht klagen,aber das rundherum ist katastrophal.

  2. Ein unsinniger Bericht der wenig mit der Wirklichkeit zu tun hat. Wer einen falschen Wohnplatz ausgesucht hat und dort nicht zurrecht kommt ,sollte lieber Selbstkritik üben,als das Gastland zu beschimpfen.
    Ich selbst kenne Bahia seit 50 Jahren,bin immer gerne dort gewesen,auch in Porto Seguro und in anderen kleinen Städten.
    Man kann Brasilien nicht mit Europa vergleichen,es ist vieles anders.Manches ist sehr schlecht,aber einiges viel besser,speziell für Senioren.
    Für europäische Rentner ist der Süden Brasiliens ein idealer Ruhesitz und nur zu empfehlen.
    Ich würde ihnen raten einmal die Serra Gaucha in Rio Grande do Sul zu besuchen,dann würden Sie schnell ihre Meinung ändern.Hier leben viele deutsche Rentner und alle sind sehr zufrieden.

  3. Ich lebe seit rund 2 Jahren in Arraial d’Ajuda – Porto Seguro und meiner Meinung nach haben sowohl André Hermann als auch Germano nicht unrecht. Die Gegend hier ist zwar wunderschön, aber was mich hier am meisten stört, ist die fehlende Sicherheit und die ständige Zunahme der Gewalt. Unser Haus wurde bereits von einem Räuber heimgesucht, und die anschließende Unterstützung resp. Fahndung durch die Policia Civil war gleich null. Nun machte ich, was ich eigentlich ursprünglich nicht wollte: mich einmauern und das Grundstück und Haus mit Alarmanlagen ausstatten. Leider funktioniert der Staat Brasilien nicht als Staat. Die Korruption resp. der Raub öffentlicher Gelder ist so groß, dass die Sicherheit, Ausbildung und Infrastruktur in den Kinderschuhen
    stecken geblieben ist. Ich weiss dass man nicht verallgemeinern sollte, aber zumindest in Bahia entspricht dies leider der Realität. Ich und meine Lebenspartnerin werden unser Haus vermieten und in Gramado, der Serra Gaucha einen Neuanfang versuchen. Wir hoffen dort weltoffenere und ehrliche Menschen mit einer etwas differenzierten Lebenseinstellung zu treffen
    … und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

  4. Hallo Rudolf
    Gute Idee,die SERRA Gaucha ist bei Europäern viel beliebter als Bahia,nur würde ich nicht gerade Gramado wählen,ist zwar wunderschön,aber total überlaufen und sehr sehr teuer! Wer Ruhe und Natur liebt ,ist in anderen Kleinstädten besser bedient.Gramado ist nach Rio und Bahia das beliebteste Touristenziel.Für einen Wochenendbesuch sehr schön,aber dort wohnen,ist nicht mehr jedermanns Sache.
    Wünsche viel Glück für die vermietung eures Hauses in Bahia.Mit meinen Häusern hatte ich meistens wenig Miete, aber viel Ärger und Reparaturen.
    Für irgendwelche Fragen stehe ich gerne zur Verfügung

  5. Wer auswandern will,sollte auf jeden Fall die verhaeltnisse im Zielland mit eigenen Augen betrachten und nach Moeglichkeit mehrere Laender besuchen.Hier ein Vorschlag :Flugreise Lissabon-Porto Alegre mit der TAP,Direktflug in 11 Stunden.Nach Besuch der Serra Gaucha ,nach Rio und Bahiadie beliebteste Turistengegend in Brasilien empfiehlt sich eine Fahrt nach Montevideo,im bequemen Reisebus von Porto Alegre ca.150 Euro hin u.zurueck.Von Uruguay kommt man fuer wenige Euros mit dem Tragflaechenboot nach Buenos Aires,wo der Euro Gold wert ist.Weiter mit Bus oder billiger Flugreise zu den Iguaçu Wasserfaellen,der schoenste Teil gehoert
    zu Argentinien,Dann mit Taxi ueber die gruene Grenze auf die brasilianische Seite,von wo es nicht weit nach Paraguay ist.Fuer Kandidaten die sich in Paraguay niederlassen wollen,wegen deneinfachen Bedingungen fuer Einwanderer empfehle ich einen laengeren Aufenthalt dort,die eigenen Erfahrungen erlauben eine bessere Entscheidung als alle Propaganda.Fuer die Rueckreise nach Porto Alegre,gibt es eine bequeme Buslinie durch die drei Suedstaaten Brasiliens,Paraná,Santa Catarina u.Rio Grande do Sul,man kann natuerlich auch fliegen.Fuer weitere Informationen stehe ich gern zur Verfuegung.

  6. Möchte nach Fortaleza Übersiedeln bin mit einer Brasilianerin Verheiratet wer hat Erfahrung mit der Stadt und dem Umland. Bin erst seit kurzer Zeit Verheiratet. Stehe kurz vor der Rente und bin mir noch nicht sicher was ich machen soll.

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